Zementwerk

Rüdersdorf


Seit über 750 Jahren wird in Rüdersdorf Kalkstein gewonnen und zu Baustoffen verarbeitet. Bereits im 16. Jahrhundert entstanden hier die ersten Kalkbrennöfen, mit der Zementherstellung wurde im Jahr 1885 begonnen.
Die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem hat dazu beigetragen, den Standort in der Fachwelt bekannt zu machen. So wurde in Rüdersdorf z. B. der Rumfordofen entwickelt, mit dem erstmals ein kontinuierliches Kalkbrennen möglich war. Auch ist hier der weltweit erste Lepolofen – ein Drehofen mit Rostvorwärmer – in Betrieb gegangen.
Heute wird am Standort Rüdersdorf ein Zementwerk betrieben, das den modernsten Stand der Zementverfahrenstechnik repräsentiert. Vom Tagebau über die Rohmahlung, den Brennprozess und die Zementmahlung bis zum Versand: In allen Produktionsstufen sind Anlagen im Einsatz, die eine wettbewerbsfähige Zementherstellung, hohe Energieeffizienz und einen umweltverträglichen Produktionsprozess miteinander verbinden. Mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess sorgen wir dafür, dass dies so bleibt. So haben wir beispielsweise in den letzten beiden Jahren die Filteranlagen umgebaut, um den neuen Grenzwert für Staub von 10 mg/m³ sicher einhalten zu können.
Der Schwerpunkt der vergangenen Jahre lag darauf, die Nutzung von Sekundärbrennstoffen und Sekundärrohstoffen weiterzuentwickeln. Dies hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir die direkte CO₂-Emission aus der Herstellung unseres Zementsortiments im Vergleich zu 1990 um 33 % auf nunmehr 580 kg CO2/t Zement senken konnten. Für den CO₂-Fußabdruck, der auch die indirekte CO₂-Emission einschließt, wurde ein Wert von 650 kg CO₂/t Zement ermittelt.
Ein wichtiger Baustein des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ist unser integriertes Managementsystem mit den Bestandteilen Qualität, Umwelt und Energie. Das System haben wir bereits im Jahr 2000 eingeführt. Seitdem unterziehen wir es regelmäßig internen Prüfungen und lassen es durch externe Gutachter zertifizieren. Für das Umweltmanagement wurde dabei nicht nur die Norm DIN ISO 14001 umgesetzt, sondern auch die europäische Öko-Audit-Verordnung, die in ihren Anforderungen weit darüber hinausgeht. In einer alle drei Jahre erstellten und verifizierten Umwelterklärung berichten wir ausführlich über den Standort, neue Projekte und die Umweltleistung unseres Unternehmens.
Sie möchten erfahren, welche Produkte das Zementwerk Rüdersdorf herstellt? Wie der Produktionsprozess funktioniert und wie sich die CEMEX Zement GmbH für den Umweltschutz einsetzt? Dann lesen Sie hier weiter und informieren Sie sich in unserer Umwelterklärung 2020 nach EMAS.
Wenn Sie das Zementwerk Rüdersdorf besichtigen möchten, vereinbaren Sie gern eine Werksführung.
 
Sehen Sie hier die tagesaktuellen Emissionswerte unseres Zementwerks Rüdersdorf ein: Tagesaktuelle Emissionswerte

Zementwerk

Eisenhüttenstadt

Das 1951/52 in Betrieb genommene Roheisenwerk und spätere „Eisenhüttenkombinat Ost“ prägte den Namen der Stadt: Das 25 km südöstlich von Frankfurt/Oder gelegene Eisenhüttenstadt entwickelte sich ab 1950 zum metallurgischen Zentrum.

Zeitgleich erfolgten Erschließungs- und Bauarbeiten für ein Hüttenzementwerk mit dem Ziel, die bei der Verhüttung anfallenden Flüssigschlacken nach Granulierung als Hüttensand zu nutzen, ein wichtiger Grundstoff zur Erzeugung von Hüttenzementen. Es entstand das damalige „Hüttenzementwerk Ost“. Seitdem ist Eisenhüttenstadt ein wichtiger Werksstandort für hüttensandhaltige Zemente.
Mit der Integration einer Mischerei in das Zementwerk Eisenhüttenstadt sind die Möglichkeiten sowohl bei der Herstellung von Portlandkompositzementen als auch von Sonderbindern deutlich erweitert worden.

Emissionsdaten Zementwerk Rüdersdorf

Informieren Sie sich hier über die tagesaktuellen Emissionsdaten des Zementwerks Rüdersdorf. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Umweltschutzbeauftragten Herrn Tauber unter Telefon 033638 541457 oder per E-Mail an ron.tauber@cemex.com.