ESW®

Der Beton mit erhöhtem Säurewiderstand

Vorteile von ESW®

Kosten- und Zeitersparnis über die gesamte Lebensdauer.

Mit ESW®-Beton haben wir auf Basis bewährter Betone für den Kühlturmbau einen normgerechten Transportbeton entwickelt, der Kosten- und Zeitvorteile über die gesamte Nutzungsdauer der Anlage bringt – und damit mehr Planungs- und Produktsicherheit.

Produkteigenschaften:
  • ESW®-Beton ist problemlos pumpbar und bietet alle Eigenschaften von Transportbeton.
  • ESW®-Beton hat die Performance-Prüfung der MPA Berlin-Brandenburg erfolgreich absolviert.
  • ESW®-Beton entspricht in seiner Zusammensetzung den Normenanforderungen an einen XA 3.
  • ESW®-Beton ist hervorragend geeignet für Abwassertechnik und Kraftwerksbau.

Gemäß Prüfung: Beschichtung überflüssig

Die betonkorrosiven Prozesse greifen hauptsächlich das Calciumhydroxid in der Bindemittelmatrix an. Bei Säurebeanspruchung treten bei üblichen Betonen zwei Schädigungsfronten auf: die Oberflächen- und die Tiefenschädigung. Die Tiefenschädigung ist nur mikroskopisch feststellbar. Der Hochleistungsbeton ESW® setzt auf maximale chemische Beständigkeit und Dichtigkeit der Bindemittelmatrix. Bisher wurden Betone für die Expositionsklasse XA3 mit Oberflächenschutzsystemen versehen. Doch: Beschichtungen kosten Zeit und Geld und verursachen Ausfallzeiten der Anlage. Außerdem liegt ihre Lebensdauer meist unter der des Betons.

Sorgfalt und Erfahrung gefordert

Die Produktion von ESW®-Beton erfordert viel Sorgfalt und umfangreiche Erfahrung. Diese Erfahrung haben wir beim Bau mehrerer Kühltürme auf Kraftwerksbaustellen gesammelt. Der dabei eingesetzte Hochleistungsbeton so weiterentwickelt ist, dass er auch in stationären Mischanlagen von CEMEX Deutschland hergestellt werden kann. Dazu erforderlich sind Ausgangsstoffe mit geringen Qualitätstoleranzen und qualifiziertes Personal.

Abwasserkanäle

Für Bauprojekte in der Abwassertechnik haben wir den seit Jahren im Kühlturmbau bewährten Beton mit erhöhter Säurewiderstandsfähigkeit modifiziert. Die neuen ESW®-Sorten sind so konzipiert, dass sie in ihrer Zusammensetzung den einschlägigen Betonnormen entsprechen. Sie können wie Normalbeton produziert, transportiert, gefördert und ohne zusätzlichen Aufwand verarbeitet werden.
 
Entscheidender Vorteil:
Nach einer Analyse und Prüfung der angreifenden Stoffe kann trotz starken chemischen Angriffs auf zusätzlichen Schutz des Betons verzichtet werden. Das spart Aufwand und Kosten. Voraussetzung dafür war eine Bestätigung durch die Materialprüfungsanstalt Berlin-Brandenburg. Das Herzstück der erforderlichen Prüfungen bestand in der dreimonatigen Beanspruchung des Betons durch Schwefelsäure mit einem pH-Wert von 3,5. Der Beton erfüllte alle Erwartungen.
 

Seit den 1980er Jahren dienen Kühltürme im Kraftwerksbau neben der Kühlung auch der Ableitung der gereinigten Rauchgase. Die Schwaden schlagen sich teilweise als Kondensat an der Kühlturminnenseite nieder und greifen den Beton an. Kühltürme müssen also innen dauerhaft chemischem Angriff standhalten, der den Angriffsgrad der Expositionsklasse XA3 noch übersteigen kann.
Zum Schutz des Betons wurde früher eine mehrlagige Beschichtung aufgetragen, die aber die gesamte Lebensdauer des Kraftwerks nicht überstand und zwischenzeitlich erneuert werden musste. Unbeschichteter Beton mit erhöhtem Säurewiderstand bietet hier eindeutige Vorteile.

Schon seit zehn Jahren gibt es im Kühlturmbau gute Erfahrungen mit ESW®-Beton. Zwei Kühlturmprojekte wurden bereits mit dem von CEMEX entwickelten Hochleistungsbeton realisiert.
 
Beton muss im Kühlturmbau hohen Anforderungen standhalten: 

  • Säurebeanspruchung mit pH-Wert von > 3,5
  • Starker Sulfatangriff
  • Dauerhaft während der gesamten Lebensdauer des Kühlturms, also mindestens 40 Jahre

 
Die Verwendung von ESW®-Beton hat vor allem ein Ziel: eine Beschichtung überflüssig zu machen. Denn die Beschichtung von Kühltürmen ist aufwendig, kostenintensiv und hat Ausfallzeiten des Kraftwerks zur Folge. Es handelt sich um Beton mit Performance-Test für die Expositionsklasse XA3.

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