Dekarbonisierung unserer Betriebe

DECARBONIZING OUR OPERATIONS

DEKARBONISIERUNG UNSERER BETRIEBE

Unser Weg zur CO₂-Neutralität


Future in Action beginnt in unseren Betrieben. Wir entwickeln unseren Produktionsprozess weiter, um den CO₂-Fußabdruck Schritt für Schritt zu reduzieren.

Future in Action konzentriert sich auf die bestmögliche Nutzung von vier Hebeln, um unsere CO₂-Emissionen zu senken und unsere Ziele für 2030 zu erreichen:
 

  • Vermehrter Einsatz von alternativen Brennstoffen anstelle herkömmlicher fossiler Brennstoffe.
  • Senkung des Klinkerfaktors in unserem Zement.
  • Optimierung des thermischen Wirkungsgrads unserer Öfen.
  • Hoher Einsatz von dekarbonisierten Rohmaterialen in der Klinkerherstellung.
     

Alternative Brennstoffe und Kreislaufwirtschaft
 

Alternative Brennstoffe können unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. Sie versorgen unsere Öfen mit Energie und bieten weitere ökologische Vorteile. Alternative Brennstoffe, insbesondere Biomasse, sind menschengemachte Nebenprodukte, die sonst als Abfall auf Mülldeponien landen. Bei der anschließenden Zersetzung auf den Deponien entsteht Methan. Dieses Treibhausgas ist bis zu 80-mal umweltschädlicher als CO₂.
 

Nebenprodukte aus anderen Herstellungsverfahren (Schlacken usw.) werden in unseren Zementwerken als Einsatz-/Rohstoffe verwendet. Somit tragen auch wir unseren Teil zur Kreislaufwirtschaft bei und vermeiden die Deponierung dieser Stoffe. 
 

Für den Klimaschutz hat die Kreislaufwirtschaft vier entscheidende Vorteile:

01

Verringerung der CO₂-Emissionen in unserem Zementherstellungsprozess.

02

Verwendung alternativer Brennstoffe als Maßnahme gegen Umweltverschmutzung.

03

Verringerung der auf Mülldeponien abgelagerten Abfallmenge.

04

Minimierung der öffentlichen Investitionskosten für neue Abfallentsorgungseinrichtungen.


Senkung des Klinkerfaktors
 

Klinker, der Hauptbestandteil von Zement, wird durch das gemeinsame Brennen von Kalkstein, Ton und anderen Materialien in einem Drehrohrofen bei Temperaturen von fast 1.450 °C hergestellt. Ein sehr energieintensives Verfahren, das viel CO₂-freisetzt. Tatsächlich entstehen die meisten direkten CO₂-Emissionen der Zementherstellung durch die chemische Reaktion beim Brennen von Klinker in unseren Öfen. Wir arbeiten intensiv daran, Klinker durch Nebenprodukte anderer Industriebereiche zu ersetzen, wie Hüttensand und Flugasche. Nebenprodukte aus anderen Industrien und alternative Rohstoffe ermöglichen es uns, den Klinkerfaktor zu reduzieren, ohne die Qualität und Dauerhaftigkeit unserer Produkte zu beeinträchtigen. Unsere neuen Klinkersorten weisen bis zu 20 % geringere CO₂-Emissionen auf.

 

 

 

Erneuerbare und kosteneffiziente Energie


Im Jahr 2021 stammten rund 30 % des Stroms für unsere Betriebe weltweit aus sauberen Stromquellen. Dank dieser Maßnahme können wir auch bei den indirekten Emissionen im Zusammenhang mit dem Stromverbrauch in unseren Betrieben ansetzen, um unsere CO₂-Bilanz zu verringern.

 

Unsere weltweiten Ergebnisse 2021

–26,2 %

Netto-CO₂-Emissionen pro Tonne zementgebundener Produkte, d. h. Vermeidung von 8,6 Millionen Tonnen.

30 %

des Strombedarfs unserer Zementwerke stammen aus sauberen Energiequellen.

29,2 %

weltweiter Anteil alternativer Brennstoffe.

91 %

unserer Werke haben fast 3,3 Millionen Tonnen Abfall als alternative Brennstoffe mitgenutzt.

Dekarbonisierung unseres Produktionsprozesses
 

Future in Action ist ein langfristiges Programm, mit dem wir weiter an unserem Produktionsprozess arbeiten werden, um unseren CO₂-Fußabdruck zu verringern und unser Ziel für 2050 zu erreichen, ein CO₂-neutrales Unternehmen zu werden.