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CEMEX verkündet auf dem CEMEX Day 2022 optimistische mittelfristige Aussichten und neue ambitionierte Dekarbonisierungsziele

CEMEX verkündet auf dem CEMEX Day 2022 optimistische mittelfristige Aussichten und neue ambitionierte Dekarbonisierungsziele

23. November 2022
CEMEX setzt sich für 2030 ein neues Ziel von weniger als 430 kg CO2 pro Tonne zementartiges Produkt, was einer Emissionsminderung um mehr als 47 % entspricht. CEMEX hat sein Ziel für die Nutzung von sauberer Energie für 2030 von 55 % auf 65 % erhöht und erstmals Scope-3-Ziele für 2030 festgelegt.

•    CEMEX setzt sich für 2030 ein neues Ziel von weniger als 430 kg CO2 pro Tonne zementartiges Produkt, was einer Emissionsminderung um mehr als 47 % entspricht. (1)
•    CEMEX hat sein Ziel für die Nutzung von sauberer Energie für 2030 von 55 % auf 65 % erhöht und erstmals Scope-3-Ziele für 2030 festgelegt.


MONTERREY, MEXIKO. 16. NOVEMBER 2022 – CEMEX, S.A.B. de C.V. („CEMEX“) gab auf seinem jährlichen Investoren- und Analystentag bekannt, mittelfristig vielversprechende Aussichten für seine Märkte zu erwarten. Diese würden von Konjunkturprogrammen in den USA und Europa zugunsten von Infrastruktur und Umweltschutz bestärkt, da die Länder weiterhin in den Übergang zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft investierten. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen eine erhebliche Nachfrage im Bereich Industrie und Handel durch Onshoring sowie durch die Neudefinition von Handelsbeziehungen aufgrund von Lieferkettenbeschränkungen und geopolitischen Spannungen. Mexiko, Europa und die USA sind besonders gut aufgestellt, um von den Trends zum Reshoring zu profitieren. Das Unternehmen kündigte außerdem ambitionierte neue Dekarbonisierungsziele für 2030 an, beflügelt von den starken CO2-Reduzierungen der vergangenen beiden Jahre.

„In den vergangenen drei Jahren hat unser Unternehmen angesichts einer weltweiten Pandemie, einer historischen Inflation und Unterbrechungen der Lieferkette seine enorme Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, sagte Fernando A. González, CEO von CEMEX. „Ich bin sehr stolz darauf, wie wir die außergewöhnlichen Entwicklungen der letzten Jahre gemeistert haben. In Anbetracht der höchsten Inflation seit 40 Jahren ist es uns gelungen, die Kosten auf Dollar-Basis zu decken. Im Jahr 2023 müssen wir jedoch unser Portfolio an Wachstumsprojekten weiter ausbauen, und zugleich müssen wir die Bemühungen um eine Erholung unserer Margen fortführen. Einige Kostenbelastungen liegen noch vor uns, besonders in Europa. Unsere Wachstums-, Klimaschutz- und digitalen Strategien sowie unser Geschäftsbereich Urbanization Solutions werden mittelfristig eine starke Basis für Wachstum darstellen.“

Der Inflation ist CEMEX mit einer energischen Preisinitiative begegnet, die die Inflationskosten auf Dollar-Basis mehr als ausgleichen konnte. Die hohe Inflation und Lieferkettenprobleme haben jedoch die Erholung der Margen verzögert. In den USA sieht der „Infrastructure Investment and Jobs Act“ 110 Milliarden US-Dollar an sukzessiven Ausgaben für Autobahnen und Straßen vor, den zementintensivsten Teil der Infrastruktur. In Europa dürften die 750 Milliarden Euro aus dem Wiederaufbaufonds, die in grüne Technologien, saubere Energie und Verkehr, die Renovierung von Gebäuden und die Verbesserung der digitalen Infrastruktur investiert werden sollen, ebenfalls ein wichtiger Impulsgeber für Baustoffe sein. Für Mexiko ist zu erwarten, dass das Onshoring-Phänomen mittelfristig die Nachfrage des verarbeitenden Gewerbes und der Industrie nach Bauleistungen ankurbeln wird.

Das Unternehmen gab auf dem CEMEX Day auch die Zielsetzungen seiner neuen Roadmap für 2030 bekannt. Zu den ehrgeizigen Zielen für 2030 gehören eine 47-prozentige Reduzierung (2) der CO2-Emissionen pro Tonne zementartiges Produkt sowie die Verpflichtung, bis 2030 zu 65 % sauberen Strom zu nutzen. Darüber hinaus hat CEMEX zum ersten Mal ambitionierte Ziele für Scope-3-Emissionen definiert, was das Engagement des Unternehmens für die Dekarbonisierung seiner gesamten Wertschöpfungskette zeigt.

„Unsere Produkte sind für das Wohlergehen und die Entwicklung der Menschheit sehr wichtig, und ich bin überzeugt, dass der Übergang zu einer Netto-Null-Industrie möglich ist“, fügte Fernando A. González hinzu. „Darüber hinaus kann der Weg zur Dekarbonisierung profitabel sein, da unsere Kundinnen und Kunden jene Unternehmen belohnen, die bei dieser globalen Transformation vorangehen.“  

In diesem Monat hat CEMEX als eines der ersten Unternehmen der Zementindustrie seine Dekarbonisierungsziele für 2030 von der Science Based Targets-Initiative auf Übereinstimmung mit deren 1,5 °C-Szenario validieren lassen. Es ist das ehrgeizigste Szenario der Branche.

CEMEX‘ nachhaltige und CO2-reduzierte Produktfamilie Vertua® ist der wichtigste Beitrag des Unternehmens zur Dekarbonisierung der gebauten Umwelt und zum Aufbau einer besseren, nachhaltigeren Zukunft für alle. Vertua® ist eines der am besten angenommenen CO2-reduzierten Produkte in der Branche und wird in allen Märkten von CEMEX stark nachgefragt. Das Unternehmen geht davon aus, dass CO2-reduzierte Vertua®-Produkte bis 2025 den Großteil seines Zement- und Betonabsatzes ausmachen werden.

CEMEX hat im März 2021 das Programm „Future in Action“ ins Leben gerufen, um zu einer nachhaltigeren, kreislauforientierten Zukunft beizutragen, mit dem vorrangigen Ziel, ein Unternehmen mit Netto-Null-CO2-Emissionen zu werden. Seitdem hat CEMEX eine enorme CO2-Reduzierung erreicht, und ist zuversichtlich, bis 2030 noch schnellere Fortschritte machen zu können.

CEMEX hat sich zu folgenden Zielen für 2030 im Vergleich zu den Zielen von 2020 verpflichtet:  

•    Verringerung der Scope-1-Emissionen um 31 % pro Tonne zementartige Produkte 
•    Verringerung der Scope-2-Emissionen um 58 % pro Tonne zementartige Produkte
•    Verringerung der Scope-3-Emissionen um 25 % pro Tonne zugekaufter Klinker und Zement 
•    Verringerung der Scope-3-Emissionen um 40 % pro Tonne zugekaufter Brennstoffe 
•    Verringerung der absoluten Scope-3-Emissionen aus der Nutzung gehandelter Brennstoffe um 42 % 
•    Verringerung der Scope-3-Emissionen aus vorgelagertem Transport und Distribution um 30 % pro Tonne transportierte Materialien

1) Nettoemissionen im Vergleich zum Ausgangswert des Referenzjahrs 1990
2) Gegenüber dem Ausgangswert des Referenzjahrs 1990


Über CEMEX
CEMEX ist ein global tätiges Baustoffunternehmen, das durch nachhaltige Produkte und Lösungen eine bessere Zukunft schafft. CEMEX hat sich dazu verpflichtet durch innovative Lösungen und branchenführende Forschung & Entwicklung Klimaneutralität zu erreichen. CEMEX arbeitet an der Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Bauens und leistet Pionierarbeit, um die Nutzung von Abfällen und Reststoffen als alternative Roh- und Brennstoffe durch den Einsatz neuer Technologien zu erhöhen. CEMEX ist in den Geschäftsbereichen Zement, Transportbeton, Mineralische Rohstoffe und Urbanisation Solutions in wachsenden Märkten weltweit tätig, getragen von internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich darauf konzentrieren, dank digitaler Technologien ein hervorragendes Kundenerlebnis zu bieten. Weitere Informationen finden Sie unter www.cemex.com