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Zement: für jede Anwendung das richtige Produkt
 


Unsere Zementwerke

CEMEX WestZement GmbH

Werk Beckum
Das dienstälteste Zementwerk der Unternehmenssparte ist das Werk Beckum. Es wurde 1911 als Beckumer Portland-Zementwerk Bomke & Bleckmann gegründet. Das damalige Werk nahm 1912 den Betrieb auf und war mit einer Jahresleistung von 40.000 t eines der modernsten Werke seiner Zeit. Durch Installation eines weiteren Drehofens und einer Schachtofenanlage wurde die Produktion bis 1936 auf 145.000 t im Jahr erhöht.

Im Jahre 1953 wurde im Werk ein wichtiger Meilenstein in der Technologie der Zementgewinnung gesetzt:
Die erste Drehofenanlage der Welt mit Schwebegas-Wärmetauscher-System - heute Standard-System in Zementwerken - ging in Betrieb. Dies war auch zukunftsweisend für den Umweltschutz.

Eine moderne, rationell arbeitende Großanlage wurde 1972 in Betrieb genommen - 1985 folgte der weltweit größte Rohrkühler. 1996 ging die neue, umweltfreundliche Bahnentladung für Kalkstein in Betrieb. Seit 1998 wurden die SO2-Emissionen durch Eindüsung von Kalkhydrat deutlich gesenkt. Weitere Umweltschutzmaßnahmen sind in Vorbereitung.

Seit dem Jahr 2000 werden Sekundärbrennstoffe aus aufbereiteten Abfällen, Tiermehl und seit 2004 Reifen als alternative Brennstoffe eingesetzt. Im Rahmen der Genehmigung des Einsatzes dieser Brennstoffe wurden die Grenzwerte für die Emissionen verschärft. Die Emissionen von Staub, SO2, NOx und Quecksilber werden kontinuierlich gemessen, alle anderen werden einmal im Jahr analysiert.

Wenn Sie hier klicken finden Sie die Ergebnisse dieser Messungen nach § 18 der 17. BImSchV (dieses regelt den Einsatz von Sekundärbrennstoffen).

Heute ist das Zementwerk Beckum ein Vorbild für die umweltgerechte Produktion von Qualitätszementen.
Den eigenen hohen Ansprüchen folgend wurde in Beckum ein integriertes Umwelt- und Qualitätsmanagement eingeführt, das nach DIN EN ISO 9001/14001 zertifiziert wurde.

Hochofenzementwerk Schwelgern

Das in Duisburg gelegene Zementwerk Schwelgern gehört zu den modernsten Hochofenzement-Betriebsstätten in Europa. Den Hüttensand bezieht das Werk von der benachbarten Thyssen-Krupp Stahl AG.

Zwei Mahlanlagen und ein Mehrkammersilo mit integrierter Mischtechnik ermöglichen eine Jahresproduktion von jährlich 1 Mio. t. Durch gezielten Einsatz beider Mahlanlagen können Hochofenzemente mit vorgegebenen Qualitätsmerkmalen erreicht werden. Dies geschieht zum einen durch die gemeinsame Vermahlung von Hüttensand, Portlandzementklinker und Gipsstein in der Mahlanlage. Zum anderen kommen durch die getrennte Vermahlung dieser Einsatzstoffe in der Mahlanlage 2 und deren anschließende Vermischung beide Verfahren im Parallelbetrieb zum Einsatz. Die Steuerung aller dem Produktionsbetrieb zugeordneten Anlagenteile erfolgt von einem zentralen Leitstand aus.

Das Werk besitzt eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur. Acht LKW-Verladestraßen und die Anbindung an die Rheinschiene gewährleisten einen reibungslosen Versand. Mit der 1995 installierten vollautomatischen Bahnverladung schafften die "Schwelgerner" die Voraussetzung, auch Großobjekte über den Schienenweg mit umfangreichen Mengen beliefern zu können.

Mit dem Erwerb der Wülfrather Zement-Gruppe im Jahre 1998 ist das Werk Schwelgern ein wichtiger Werksstandort für unseren Markt in Nordrhein-Westfalen geworden.

CEMEX HüttenZement GmbH

Werk Dortmund

1929 wurde auf dem Gelände der Hoesch-Stahlwerke in Dortmund ein Zementwerk mit einer Ofenanlage und entsprechenden Zementmühlen in Betrieb genommen. Sowohl für die Klinker- als auch für die Zementherstellung wurden in erster Linie Hüttensande der Hoesch-Hochöfen eingesetzt. Bis 1962 wurde die eigene Klinkerherstellung betrieben, dann wurde der Ofen stillgelegt. Seitdem wird der Klinker zugekauft.

1970 nahm die erste Mahltrocknungsanlage für Hochofenzement den Betrieb auf. Seit die damalige Readymix Zement GmbH 1982 die Mehrheit am Hüttenzementwerk in Dortmund erworben hat, wurde das Unternehmen systematisch um- und ausgebaut: 1985 wurde die erste Gutbett-Walzenmühle zur Zementproduktion eingesetzt. Seit 1989 wird im Zementwerk Dortmund eine neue Verfahrenstechnologie angewendet: Mit dem Bau eines Mehrkammersilos mit integrierter Mischanlage wurde das großtechnische Mischen von separat gemahlenen und getrennt gelagerten Komponenten zu Zement- und Bindemittelprodukten von optimaler Homogenität ermöglicht. Dies war der Grundstein für weitere Entwicklungen.

Seit 1992 wird in Dortmund eine weitere Mahlanlage mit einer vorgeschalteten Rollenpresse zur Erzeugung der jeweiligen Halbprodukte betrieben. Mittels des Einsatzes dieser Rollenpresse lässt sich die Leistung der Mahlanlage steigern und Energie einsparen.

Auf Basis von 700.000 t/a Hüttensand erfolgt im Werk Dortmund die Produktion von Hochofenzementen, Bindemitteln für den Bergbau, weiteren Sonderprodukten bis hin zum Düngemittel sowie von Halbprodukten für die Zementerzeugung.

CEMEX OstZement GmbH

Werk Rüdersdorf

In Rüdersdorf hat die deutsche Kalk- und Zementindustrie ihren Ursprung. Seit über 700 Jahren wird hier Kalkstein abgebaut, 1885 entstand das erste Zementwerk. Heute hat Rüdersdorf mit seiner über 115-jährigen Tradition in der Zementherstellung zentrale Bedeutung für die gesamte Bauwirtschaft im Nordosten Deutschlands.

Im September 1990 wurden die Rüdersdorfer Zementwerke von uns erworben: Langjährige Tradition verbindet sich in nahezu idealer Weise mit leistungsstarker und innovationsfähiger technischer Kompetenz.

Rund 300 Mio. Euro wurden seitdem in die Modernisierung des Werkes investiert, allein 60 Mio. Euro entfielen auf Umweltschutzmaßnahmen. Die Staubemission von 50.000 t im Jahr 1990 konnte um über 90 Prozent drastisch reduziert werden. Eine Vielzahl von Schallschutzmaßnahmen hat zu einer deutlichen Absenkung des Lärmpegels in der Nachbarschaft geführt. Durch den Einsatz von Sekundärroh- und -brennstoffen können jährlich mehrere tausend Tonnen natürliche Roh- und Brennstoffe eingespart werden.
Dies verdeutlicht das kontinuierliche Umweltengagement von CEMEX in Rüdersdorf.

Mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001 und Öko-Audit-Verordnung sowie der Zertifizierung im Jahr 2000 wurde ein vorläufiger Höhepunkt erreicht. Eine erstmals innerhalb der deutschen Zementindustrie erstellte Umwelterklärung informiert die Öffentlichkeit umfassend über alle Aspekte der Umweltschutzarbeit.

Werk Eisenhüttenstadt

Das 1951/52 in Betrieb genommene Roheisenwerk und spätere "Eisenhüttenkombinat Ost" prägte den Namen der Stadt, die - 25 km südöstlich von Frankfurt/Oder gelegen - seit 1950 zum metallurgischen Zentrum ausgebaut wurde.

Zeitgleich erfolgten Erschließungs- und Bauarbeiten für ein Hüttenzementwerk mit dem Ziel, die bei der Verhüttung anfallenden Flüssigschlacken nach Granulierung zu Hüttensand als wichtigen Grundstoff zur Erzeugung von Hüttenzementen zu nutzen. Es entstand das damalige "Hüttenzementwerk Ost". Seitdem ist Eisenhüttenstadt ein wichtiger Werksstandort für hüttensandhaltige Zemente.

Mit der Integration einer Mischerei in das Zementwerk Eisenhüttenstadt sind die Möglichkeiten sowohl bei der Herstellung von Portlandkomposit-Zementen als auch von Sonderbindern deutlich erweitert worden.

Die CEMEX OstZement GmbH mit ihren Werken in Rüdersdorf und Eisenhüttenstadt gehört zu den umweltfreundlichsten Zementwerken Europas sowie zu den modernsten und leistungsfähigsten Unternehmen der Region.

 


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Gemeinsame Umwelterklärung

der Zementwerke Beckum und Rüdersdorf
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