Home Newsletter Email Impressum Suche Sitemap
CEMEX.de Homepage
Navigation
 


Vom Strahlenschutz bis zum Landeplatz: Neubau des Klinikums Minden

Betone von CEMEX Deutschland zeigen ihre Vielseitigkeit

Aus 55.000 Kubikmetern Beton entsteht zurzeit der Rohbau des Johannes Wesling Klinikums Minden, darunter Sonderbetone wie ein Schwerbeton für die Radiologische Abteilung und ein hochfester Splittbeton für den Hubschrauberlandeplatz.

Nach nur drei Jahren Bauzeit wird das neue Klinikum in Minden-Häverstädt ab 2008 die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Mühlenkreis und darüber hinaus sicherstellen. Der drei- bis viergeschossige Komplex wird auf einer Bruttogeschossfläche von 96.000 Quadratmetern rund 3.500 Räume und 864 Betten bereithalten. Der Bauherr ist der Zweckverband Kliniken im Mühlenkreis, und das bauliche Konzept stammt von TMK-Architekten, Düsseldorf.

In nur drei Jahren Bauzeit entsteht am Hang des Wiehengebirges das neue Klinikum Minden. Ab 2008 wird es die medizinische Versorgung im Mühlenkreis sicherstellen. 

Seit Sommer 2005 und noch bis Ende Juli dieses Jahres versorgt die CEMEX Deutschland AG, Werksgruppe Weser, in Liefergemeinschaft mit einem regionalen Transportbetonanbieter die ausführende ARGE Neubau Klinikum Minden (Max Bögl Bauunternehmung, Neumarkt, und Temme Bau, Porta Westfalica) mit Baustoffen für den Rohbau. Betonageabschnitte von bis zu 600 Kubikmetern forderten etappenweise die komplette Leistung beider Lieferwerke, und CEMEX Deutschland stellte bis zu drei Großmastpumpen gleichzeitig. In den Fundamentplatten und in den aufgehenden Bauteilen kam eine große Bandbreite an Betonen von C 12/25 bis C 55/67 zum Einsatz. Allein die Bohrpfähle für den Klinikkomplex bestehen aus 13.000 Kubikmeter Beton.

„Neben den im Hochbau üblichen Betonen haben wir für dieses Objekt auch technologisch sehr anspruchsvolle Rezepturen zusammengestellt“, erklärt Werksgruppenleiter Stephan Zerth. „Ein Schwerbeton mit Baryt dient in der Radiologie zum Strahlenschutz. Für den Hubschrauberlandeplatz haben wir einen hochfesten Splittbeton C 55/67 geliefert. Unsere Technologen haben die Herstellung im Werk und den Einbau auf der Baustelle permanent begleitet.“

Der Hubschrauberlandeplatz befindet sich auf der Eingangsebene in der 1. Etage. Er gehört zur interdisziplinären Notaufnahme im Aufnahme- und Diagnostikzentrum des rund 313 mal 260 Meter messenden Klinikkomplexes. Der Architekt hatte für dieses Bauteil zunächst einen Beton mit Luftporenbildnern gefordert. Romanus Diedrich, Betontechnologe im Gebiet Weser-Ems-Lippe: „Für den Beton des Hubschrauberlandeplatzes haben wir einen eigenen Rezepturvorschlag entwickelt. Im Vorfeld konnten wir nachweisen, dass unser Splittbeton auch ohne Luftporenbildner die vom Architekten gewünschte hohe Frost-Tausalz-Sicherheit und Festigkeit sehr konstant erreicht und besser zu verarbeiten ist.“

Die Baustofftechniker der CEMEX Deutschland AG, Werksgruppe Weser, entwickelten für den Hubschrauberlandeplatz einen hochfesten Splittbeton. 

Bei diesem Bauteil war ein Sonderzement CEM III/A 52,5 N-HS/NA Teil der Rezeptur, sonst verwendeten die Baustofflieferanten als Hauptzemente die CEMEX-Hochofenzemente der Güte 32,5 und 42,5, im Winter auch Portlandzemente der Güte 32,5 und 42,5.

Östlich der Notaufnahme schließt sich der Röntgenbereich an. Die Planer forderten hier für die Wände und Decken einen Schwerbeton mit einer Dichte von 3,2 Gramm pro Kubikzentimeter. Er soll die auftretende Strahlung absorbieren, um das Klinikpersonal und Patienten vor Strahlenbelastung zu schützen. Die Liefergemeinschaft verwendete als Zuschlagstoff das Salz Baryt (Bariumsulfat, BaSO4). Baryt hat für ein Gestein eine überdurchschnittlich hohe Dichte von 4,5 Gramm pro Kubikzentimeter und wird deshalb auch als Schwerspat bezeichnet. Ein stark klebendes Fließmittel auf PCE-Basis verhinderte, dass sich der schwere Zuschlagstoff im Beton absetzt. Zudem diente es dazu, den Beton exakt einzustellen und länger offen zu halten.

Bei der Herstellung, beim Transport und beim Einbau des Strahlenschutzbetons hatten die Lieferanten und die Bauausführenden eine um den Faktor 1,5 erhöhte Betonrohdichte zu berücksichtigen. Jürgen Sandfort hat als Anlagenführer im Lieferwerk Petershagen der CEMEX Deutschland AG die Baumaßnahme betreut: „Beim Mischvorgang gibt es grundsätzlich keinen Unterschied, aber die Pumpenleistung sinkt. Beispielsweise haben wir einen Zwei-Kubikmeter-Mischer lediglich mit einem Kubikmeter Schwerbeton beschickt.“

Romanus Diedrich: „Wir haben bei dieser anspruchsvollen Baustelle besonders eng mit der ausführenden ARGE zusammengearbeitet. Hinsichtlich der Rezepturen spezieller Bauteile konnten wir die Bauunternehmen beraten und hatten die Gelegenheit, Sondervorschläge einzubringen.“


Stichwort-Suche
Bei Veröffentlichung bitten wir Sie freundlich um Zusendung eines Belegexemplars an:

CEMEX Deutschland AG
Dr. Helmut Littek
Daniel-Goldbach-Str.25
40880 Ratingen
 

Pressefotos zum Downloaden
Die Fotos zu diesem Pressetext stehen hier in 300 dpi-Auflösung
zum Download bereit.

Foto 1
Foto 2