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Stahlbeton für ThyssenKrupp Steel

Duisburg: CEMEX Deutschland liefert Baustoff für Fundament des neuen Hochofens 8

Ein Fundament aus 16.000 Kubikmetern Beton wird die 10.000 Tonnen des neuen Hochofens 8 der ThyssenKrupp Steel AG tragen. Zurzeit modernisiert das Stahlunternehmen seine Anlagen in Duisburg-Hamborn, und der Hochofenneubau ist das Kernstück des Projekts. Das neue Hochofenkonzept, das planmäßig bis 2008 umgesetzt sein wird, stabilisiert die Roheisenbasis für die weitere Stahlerzeugung und -weiterverarbeitung in den deutschen Werken.

Der neue Hochofen 8 wird die Roheisenbasis der ThyssenKrupp Steel AG sichern helfen. Hochofen, Gießhalle, Schrägaufzug und Kühlung erhalten ein Fundament aus rund 5.000 Tonnen Stahlbeton.

22 Transportbetonmischer waren im Einsatz, als die Echterhoff-Holland Hoch- und Tiefbau GmbH, Bochum, vom 21. auf den 22. Juli 2006 in einer ersten Großbetonage 1.500 Kubikmeter Beton C 30/37 für das Fundament einbaute. Die CEMEX Deutschland AG, Gebiet Rhein-Ruhr, versorgte die Baustelle in Liefergemeinschaft pro Stunde mit 140 Kubikmetern Beton. Werkgruppenleiter Karl-Alfred Strauch organisierte die Lieferungen aus den Transportbetonwerken Mühlheim an der Ruhr und Oberhausen.

Vertriebsmitarbeiter Sven Kauffels: „Wegen der Tagestemperaturen von 34 °C und der Bauteildicke von zweieinhalb Metern wurde die Betonage in die Nacht verlegt, wo es um etwa 10 °C abkühlte. Auch unsere Betonrezeptur hat eine niedrige Wärmeentwicklung sichergestellt.“

Die Baustofftechniker des CEMEX-Gebiets Rhein-Ruhr hatten die Rezeptur in Abstimmung mit dem fremdüberwachenden FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e. V., Duisburg, entwickelt. Sie entschieden sich für einen Zement CEM III/B 32,5 N-NW/HS/NA aus dem Zementwerk Schwelgern von CEMEX Deutschland. Das Werk Schwelgern, eine der modernsten Hochofenzement-Betriebsstätten in Europa, liegt unmittelbar neben dem Gelände der ThyssenKrupp Steel, von der es Hüttensand bezieht. Der Hochofenzement trug zu einer niedrigen Wärmeentwicklung in dem massigen Bauteil bei.

Sven Kauffels: „Wir hatten dem Bauunternehmen für die erste Großbetonage eine Stundenleistung von mindestens einhundert Kubikmetern zugesagt, und das haben wir mit Leichtigkeit eingehalten. Wir konnten wesentlich schneller liefern, der Einbau war innerhalb von elf Stunden komplett fertig.“

Beengte Platzverhältnisse: Das Baufeld liegt inmitten der vorhandenen Infrastruktur auf dem Werksgelände. So konnte CEMEX Deutschland keine Sattelfahrzeuge (Kapazität 10 m³) einsetzen sondern nur kürzere, besser zu rangierende 4-Achser (Kapazität 8 m³).

Noch bis März 2007 wird die Liefergemeinschaft den Unterbau des neues Hochofens mit Transportbeton versorgen. Als nächstes steht eine zweite Großbetonage an, bei der die ausführende Echterhoff-Holland die bereits betonierten 600 Quadratmeter des Fundaments mit nochmals 1.800 Kubikmetern Beton C 30/37 aufstocken wird.


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CEMEX Deutschland AG
Dr. Helmut Littek
Daniel-Goldbach-Str.25
40880 Ratingen
 

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