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orange wanne: eine technische Premiumlösung
Betonabdichtungssystem der CEMEX Deutschland AG zeigt seine Vorteile bei einem Neubaukomplex im Thüringischen Hermsdorf
„Die in der Richtlinie gestellten Anforderungen können nur durch intensive Zusammenarbeit aller Baubeteiligten erfüllt werden“: So heißt es in den Vorbemerkungen der DAfStb-Richtlinie Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton (WU-Richtlinie). Diese koordinative Funktion gehört zum Betonabdichtungssystem orange wanne ebenso wie die Lieferung des Stahlfaserbetons bzw. der Betonfertigteile und der Abdichtungstechnik. Auf die Wasserundurchlässigkeit einer mit Baustoffen von CEMEX Deutschland hergestellten orange wanne gibt das Unternehmen eine Gewährleistung von zehn Jahren.
Der Grundsatz „alles aus einer Hand“ macht sich gerade bei komplexen Bauvorhaben bezahlt, wie jetzt bei zwei Neubauten der Wohnungsgenossenschaft Hermsdorf/Thüringen e.G. am Hermsdorfer Käthe-Kollwitz-Platz. Hier entstehen 20 barrierefreie Wohnungen mit höherklassiger Ausstattung. Die Rohbauten stehen, und sowohl der Keller mit Technikräumen unter Haus A als auch die Tiefgarage von Haus B hat die Phönix-Bau GmbH aus Gera als orange wanne ausgeführt. Beide Untergeschosse fallen in Nutzungsklasse B und in Beanspruchungsklasse 1: Sie waren somit gegen drückendes Wasser abzudichten. Die Betonage der Bodenplatten ist seit September 2007 abgeschlossen, so dass inzwischen bereits die Beschichtung und die Grundierung aufgebracht werden konnten.
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Zwei Neubauten lässt die Wohnungsgenossenschaft Hermsdorf/Thüringen e.G. am Hermsdorfer Käthe-Kollwitz-Platz errichten |
„Die strengen Maßstäbe der WU-Richtlinie sind nur durch eine Abdeckung sämtlicher Schnittstellen zu erfüllen. Unser System orange wanne kann eine trennrissfreie Bauweise darstellen, indem unter anderem Bewegungen des Betons von vornherein berücksichtigt werden“, erklärt Simon Stratmann, Projektmanager Spezialbaustoffe in der Region Nordbayern-Thüringen-Sachsen der CEMEX Deutschland AG. „Gerade bei einer Tiefgarage gelten hinsichtlich der korrekten Planung und Ausführung besonders strenge Regeln und Normen. Hier zeigte sich unser System als technische Premiumlösung.“
Der Architekt Heinz Wagner von Wagner + Günther Architekten, Jena, hatte die Objekte von vornherein als orange wannen geplant und die Spezialisten vom Bayreuther orange wanne Büro frühzeitig einbezogen.
Die bundesweit aufgestellten orange wanne Büros übernehmen die Konzeption der WU-Bauwerke, begleiten die Ausführung und bauen die Abdichtungstechnik ein. Sie arbeiten Hand in Hand mit der Statikabteilung von CEMEX Deutschland und den weiteren beteiligten CEMEX-Abteilungen.
| Ein Fensterdetail vor der Betonage. Vor allem in den Wänden ließ sich durch den Stahlfaserbeton viel Stabstahlbewehrung einsparen |
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Die Bodenplatte einer orange wanne besteht aus Stahlfaserbeton in Kombination mit Stabstahlbewehrung, die Wände können entweder – wie auch in Hermsdorf – in Ortbeton oder mit Elementwänden erstellt werden. Für die Neubauten am Käthe-Kollwitz-Platz lieferte das Transportbetonwerk Jena von CEMEX Deutschland insgesamt 383 m³ Stahlfaserbeton der Marke „faton“.
Die Bayreuther Statikabteilung von CEMEX Deutschland hatte zunächst die Vorbemessung erstellt und ermittelt, was sich durch die Verwendung von Stahlfaserbeton an Bewehrung einsparen ließ und welche Faserbetonklassen zum Einsatz kommen müssten. Nach der Auftragserteilung bemaßen die Statiker die Bauteile nach einem gutachterlich geprüften Bemessungskonzept um.
Die Bodenplatte unter Haus A misst gut 320 m² und ist 25 cm dick. Hier kam ein faton der Festigkeitsklasse C 25/30 XC4 XF1 XA1, Faserbetonklasse 1,0/0,6, zum Einsatz, und zwar in wasserundurchlässiger, leichtverdichtbarer und -verarbeitbarer Qualität. Konsistenzklasse: F6. Die 584-m²-Bodenplatte von Haus B, ein Bauteil der Überwachungsklasse 2, belieferte CEMEX Deutschland mit einem faton C 30/37 XC4 XF1 XD1, Faserbetonklasse 1,0/0,6, Konsistenzklasse F3. Die Wände von Haus A wie Haus B bestehen aus einem faton C 25/30 XC4 XF1 XA1, Faserbetonklasse 1,0/0,6, Konsistenzklasse F3.
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Servicetechniker Peter Scheurer beim Einbau des Fugenblechs |
„Bei einer orange wanne sichern wir die Fuge zwischen Bodenplatte und aufgehender Wand mit einem Fugenblech. Die Wände erhalten alle zehn Meter Ortbetonsollrisselemente, um Trennrisse im Bauteil zu vermeiden“, erklärt Peter Scheurer, Servicetechniker des orange wanne Büros Bayreuth. Er hat die Umsetzung des Betonabdichtungssystems am Hermsdorfer Käthe-Kollwitz-Platz vor Ort koordiniert. Gemeinsam mit einem Kollegen begleitete er die Betonagen, den Einbau der Bewehrung und der Sollrisselemente, baute die Abdichtungstechnik ein und gab Hinweise zur Nachbehandlung. Sämtliche Überwachungsleistungen auf der Baustelle sind in einem orange wanne Qualitätsmanagement-Handbuch festgehalten und wurden auf der Baustelle dokumentiert.
Mit der orange wanne bietet CEMEX Deutschland seinen Kunden ein effizientes Betonabdichtungssystem. Es kombiniert standardisierte, bewehrte Produkte und Abläufe mit einer individuell auf jedes Bauvorhaben zugeschnittenen Planung, Statik und Ausführungstechnik.
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