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Neue Wellpappenfabrik setzt Maßstäbe
25.000 „reibungslose“ Kubikmeter für die Papierfabrik Palm in Wörth
Dass es auf einer Großbaustelle einmal geringfügig „klemmt und hakelt“ ist eigentlich ganz normal. Wenn aber die Lieferung von 25.000 Kubikmetern Beton so reibungslos verläuft, wie auf der Baustelle der neuen Wellpappe-Fabrik Palm in Wörth am Rhein, so spricht das zum einen für die Erfahrung und das Können der beteiligten Unternehmen und zum anderen für ein nahezu perfektes Zusammenspiel aller Beteiligten. Auch wenn es sich für die Mitarbeiter der CEMEX Deutschland AG Gebiet Rhein-Main eher um einen Routineauftrag handelte, wird man wegen der vorbildhaften Zusammenarbeit wohl noch lange an diese Baustelle zurückdenken: „Auch im Nachhinein kann ich von dieser Baustelle nur schwärmen“, freut sich daher Ralf Resch, der für die Baustellenbetreuung zuständige Vertriebsmitarbeiter der CEMEX Rhein-Main heute auch noch.
Herausragend war das gesamte Bauvorhaben allerdings nicht nur für die CEMEX-Mitarbeiter und ihre Partner. Die gesamte Papierfabrik Palm bedeutet vor allem für den Standort Wörth einen besonderen Gewinn: Noch vor wenigen Jahren befand sich an der Stelle, wo heute auf der mit einer Jahresproduktion von 600.000 Tonnen weltgrößten Papiermaschine Wellpappenrohpapiere hergestellt werden, noch das Betriebsgelände einer Raffinerie. Nachdem der Standort von dem Mineralöl-Unternehmen aufgegeben worden war, siedelte sich 2002 auf einem Teil des Geländes das familiengeführte Unternehmen Papierfabrik Palm GmbH Co. KG mit einem Zweigwerk an und sorgte für einen langfristigen Ersatz der zuvor verloren gegangenen Arbeitsplätze. In einer weiteren Ausbaustufe entstand jetzt ein Wellpappenwerk, das wiederum Maßstäbe setzen wird: mit einer Breite von 3,35 Meter, einer Geschwindigkeit von 440 Meter in der Minute (24 km/h) und einer Kapazität von 250 Millionen Quadratmetern oder 130.000 Tonnen im Jahr wird somit auch hier demnächst eine „Schallmauer“ in der Herstellung von Wellpappe durchbrochen werden.
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Die CEMEX Deutschland AG, Gebiet Rhein-Main, verhalf zu einem reibungslosen Ablauf der Betonagen |
Für die CEMEX Deutschland AG Gebiet Rhein-Main bedeutete der Einsatz in der Papierfabrik Palm vor allem eine genaue Taktung der Lieferung. Vor allem die Bodenplatte mit ihren 10.000 m³ Beton erforderte großes logistisches Können. „Wir haben die Bodenplatte in Abschnitten von 500 bis 1.000 Kubikmetern gegossen“, erinnert sich Ralf Rasch. „Dabei hatten wir über einen Zeitraum von jeweils sieben bis acht Stunden bis zu 20 Fahrmischern im Einsatz.“
Aber alle Betonageabschnitte konnten reibungslos ausgeführt werden. Und so wurden insgesamt 25.000 Kubikmeter Beton in den Güteklassen von C 8 /10 bis C 35 /45 geliefert und eingebaut werden. Mittlerweile sind die Arbeiten an der Wellpappenfabrik abgeschlossen und das Werk wird in Kürze seinen Betrieb aufnehmen. Für die CEMEX Rhein-Main ist aber die Arbeit in Wörth noch lange nicht abgeschlossen. Mit dem aus dem ersten Bauabschnitt bestens aufeinander eingespielten Team aus der ausführenden Glass GmbH Bauunternehmung aus Mindelheim und der CEMEX entsteht biss zum nächsten Jahr ein an das Werk angrenzendes Kraftwerk mit einer Leistung von 55 Megawatt.
Wenn Dr. Wolfgang Palm, geschäftsführender Gesellschafter der Papierfabrik Palm, anlässlich des Richtfestes für sein Wellpappenwerk feststellen konnte, dass der Rohbau in rekordverdächtiger Zeit fertig gestellt wurde, so hat dies sicherlich mit der schnellen und unbürokratischen Antragserledigung durch die kommunale Verwaltung zu tun. Doch wenn es zudem heißt: „Wer baut hat Ärger, aber wer in Wörth einen Bauantrag stellt, hat Freude an seinem Bau“, so hat die CEMEX mit ihrer zuverlässigen und reibungslosen Betonlieferung gewiss einen deutlichen Anteil an dieser Freude.
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