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Montaquick im Maritim
LöschGruppe liefert unterstützungsfreie Stahlbeton-Deckenplatten für Vier-Sterne-Kongresshotel am Flughafen Düsseldorf
Unmittelbar neben dem Terminalgebäude des Düsseldorf International entsteht bis Ende nächsten Jahres das Maritim Hotel Düsseldorf, das größte Kongresshotel Nordrhein-Westfalens. Mehr als 5.000 Gäste werden im neuen Objekt der Maritim Hotelgesellschaft mbH zeitgleich konferieren oder feiern können; der außergewöhnliche architektonische Entwurf des konzerneigenen Ingenieurbüros Reinhardt und Sander Gesellschaft mbH setzt auf das Konzept Tagen und Wohnen unter einem Dach.
Im Januar 2006 wurde der Grundstein für den Komplex von etwa 140 mal 150 Metern Grundfläche gelegt. Bis Sommer 2007 bleibt der Köster AG, Osnabrück, um den erweiterten Rohbau fertig zu stellen. Ein Zweischichtsystem mit Arbeitszeiten von 6 bis 22 Uhr verkürzt die Bauphase.
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Unmittelbar neben dem Terminalgebäude des Düsseldorfer Flughafens lässt die Maritim Hotelgesellschaft mbH das größte Kongresshotel Nordrhein-Westfalens errichten. |
Neben den mehr als zwanzig Konferenzsälen und Tagungssuiten befinden sich auch zwei sechsstöckige Bettentürme mit 533 Zimmern inklusive 30 Suiten im Bau. Da der Zeitrahmen knapp bemessen ist, montiert das ausführende Unternehmen die Geschossdecken aus Betonfertigteilen. Dabei die besondere Problemstellung: Die Nasszellen für die einzelnen Hotelzimmer und Suiten werden komplett angeliefert und als ein Bauteil eingebracht – konstruktionsbedingt ohne Stützen und Wände, die Lasten abfangen könnten. Diese unterstützungsfreien Bereiche gilt es mit geeigneten Fertigteilen zu überbrücken, die Spannweiten bis sieben Meter zulassen. Die Köster AG entschied sich für Montaquick, ein System der LöschGruppe, der auf Fertigteile spezialisierten Tochter der CEMEX Deutschland AG. „Durch die Verwendung der Fertigteildecken konnten wir die Nasszellen vorher einbringen“, erläutert Dipl.-Ing. Jörg Niedernolte, Bauleiter der Köster AG.
Aus den Werken Eslohe-Bremke und Lahntal liefern die Mitarbeiter der LöschGruppe seit Ende August 2006 und noch bis Januar 2007 insgesamt 13.200 Quadratmeter Fertigteildecken. Montaquick-Decken aus Beton C 30/37 machen das Gros der Lieferung aus; wenn geringere Spannweiten erforderlich sind, kommen Filigrandecken zu Einsatz. Die Großbaustelle ist gut erreichbar, und fünf Bausstellenkrane stellen ihre Belieferung von allen Seiten sicher.
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Die Badezimmer können konstruktionsbedingt keine Lasten abfangen. Montaquick-Deckenplatten mit ausbetonierten Obergurten erlauben die hier erforderlichen Spannweiten von 7 Metern. |
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Eine Montaquick-Decke besteht aus herkömmlichen Großflächenplatten in Kombination mit speziellen Gitterträgern. An der Oberkante einer Platte verläuft ein Obergurt-U-Profil, etwa 4 Zentimeter hoch, 16 Zentimeter breit, und diese Blechrinne wird bereits im Werk mit ausbetoniert. Der Obergurt ermöglicht es, mit dem Fertigteil große Weiten zu überbrücken, und gewährleistet eine größere Montagesteifigkeit: Die Druckkräfte, die beim Einbau und beim Betonieren der Decke auftreten, werden durch den Beton aufgenommen und die Zugkräfte durch den Stahl in der Platte. Nach der Montage der Fertigteile wird deren Oberseite wird mit einer Lage Ortbeton vergossen, um die Decke auf ihre endgültige Stärke zu bringen und die einzelnen Fertigteilplatten miteinander zu verbinden.
Elke Schlüter, Außendienstmitarbeiterin der LöschGruppe: „Das Maritim Hotel Düsseldorf ist ein sehr interessantes Objekt, und mit unserem System Montaquick konnten wir dem Kunden die passenden Fertigteile anbieten. Eine Filigrandecke wäre bei den extremen Spannweiten überfordert, und ein Ortbetoneinsatz hätte hier zuviel Zeit beansprucht. Bisher hat die Abstimmung zwischen Köster und Lösch reibungslos funktioniert, und wir liegen gut im Plan.“
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