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Limbecker Platz Essen – Deutschlands größtes Innenstadt-Center
Liefergemeinschaft versorgt Einkaufszentrums-Neubau bis 2008 mit 120.000 Kubikmetern Transportbeton
Am 13. September 2006 hat Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger im Essener Stadtzentrum den Grundstein für das Bauvorhaben „Limbecker Platz Essen“ gelegt, des mit rund 70.000 Quadratmetern Nutzfläche größten innerstädtischen Shoppingcenters in Deutschland. Die Kosten des ehrgeizigen Projekts der DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG, der Karstadt Immobilien AG & Co. KG und der ECE: 300 Millionen Euro. Auf dreieinhalb Verkaufsebenen werden ein Weltstadtwarenhaus der KarstadtQuelle AG, ein Karstadt-Sport und an die 200 weitere Fachgeschäfte, gastronomische Betriebe und Dienstleister nach Schätzung der Projektpartner täglich 50.000 Besucher locken. Dauerhaft sollen im EKZ Limbecker Platz Essen rund 2.000 Arbeitsplätze entstehen.
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Rückwärts in die Fußgängerzone: Absperrungen halten eine Gasse für die Fahrzeuge frei, die eine 58-Meter-Großmastpumpe am Rand der Baugrube versorgen. |
In den kommenden drei Jahren werden bis zu 800 Menschen zugleich auf der Baustelle beschäftigt sein, um den Bau in Rekordzeit hochzuziehen. Sie benötigen 800.000 bis 1 Million Tonnen Material, darunter die Ladungen von 22.000 Transportbetonmischern. Die CEMEX Deutschland AG versorgt die Großbaustelle der Bilfinger Berger AG, Mannheim, in Liefergemeinschaft mit zwei Partnern seit Anfang November 2006 mit Transportbeton.
„Das ist der größte Auftrag in Essen seit langer Zeit“, so Karl Strauch, Werkgruppenleiter der CEMEX Deutschland AG. „Von den bis 2008 benötigten 120.000 Kubikmetern Beton übernimmt jeder Lieferpartner ein Drittel. Als ortsansässige Essener freut es uns, unseren Teil zu diesem Prestigeobjekt mitten in der Stadt beizutragen.“ Der Gebietsleiter Rhein-Ruhr Frank Kessler hat den Auftrag für die CEMEX Deutschland AG akquiriert. Karl Strauch und der Verkäufer Werner Krick stehen der Baustelle und den Lieferpartnern als Ansprechpartner zur Verfügung. CEMEX Deutschland liefert überwiegend aus dem Transportbetonwerk Essen-Kray, wo die Anlagenführer Wolfgang Freitag und Klaus Kuhnke die Produktion sicherstellen.
| Die Ausschachtung für das Einkaufszentrum „Limbecker Platz Essen“. Die Untergeschosse werden unter anderem eine Tiefgarage mit 2.000 Stellplätzen aufnehmen. |
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Zurzeit betonieren die Mitarbeiter der ausführenden Bilfinger Berger AG die Bodenplatte. Die zentrale Lage der Baustelle hat große Auswirkungen auf die Baustellenlogistik. Bei Bauabschnitten von bis zu 2.100 Kubikmetern werden die Betonagen in die Abend- und Nachtstunden verlegt. Sobald die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen haben und dann die ganze Nacht hindurch versorgen vierachsige Transportbetonmischer mit einer Kapazität von 8 Kubikmetern die Baustelle mit ca. 250 Ladungen Beton.
Bei den ersten Anlieferungen mussten die Mischerfahrer rückwärts in die Fußgängerzone setzen, um eine 58-Meter-Betonpumpe am Rand der Baugrube zu erreichen. Absperrungen hielten den Fahrmischern eine Gasse frei und schützten die Fußgänger. Mittlerweile haben die Großmastpumpen – jede dritte stellt die CEMEX Betonförderung Nord-West – in der Baugrube selbst Position bezogen, was die Anfahrt einfacher gestaltet.
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Die Mitarbeiter der Bilfinger Berger AG stellen die Bodenplatte in mehreren Abschnitten von 2.100 und 1.500 Kubikmetern Beton her. Die Betonagen werden in die Nacht verlegt, damit die Transportbetonmischer die innerstädtische Großbaustelle zügig erreichen. |
In der Bodenplatte des gigantischen neuen Einkaufszentrums kommen zu etwa 90 Prozent Betone der Güte C 30/37, daneben auch hochfeste Betone zum Einsatz. Jörg Weißkopf, Baustoffprüfer bei der CEMEX Deutschland AG, ist bei den Nacht- und großen Tagesbetonagen ständig vor Ort. CEMEX Deutschland und einer der Lieferpartner verwenden für die Rezepturen Zemente der CEMEX HüttenZement GmbH und der CEMEX WestZement GmbH aus den Werken Dortmund und Beckum. Neben Hochofenzementen CEM III A 42,5 und CEM III A 32,5 wird speziell bei niedrigen Außentemperaturen CEM I 42,5 Verwendung finden. Werkgruppenleiter Karl Strauch: „Das wird ganz klar eine Winterbaustelle. Es wird durchbetoniert, egal wie kalt es wird.“
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