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Hubschrauber landen auf Betonfertigteilen

CEMEX Beton-Bauteile GmbH liefert Elementdecken für statisch anspruchsvolles Helipad auf dem Dach des neuen Offenbacher Klinikums

Wie ein Kamm mit vier Zähnen wird dem Piloten eines Rettungshubschraubers das neue Klinikum Offenbach aus der Vogelperspektive im Anflug erscheinen. Wenn er dann zur Landung ansetzt, wird er eine scheibenförmige Konstruktion auf dem Quergebäude ansteuern: Der Hubschrauberlandeplatz, Durchmesser 26 Meter, ruht über dem Dach der siebenstöckigen Klinik auf einer Stahlkonstruktion. Ein statisch äußerst anspruchsvolles, dabei relativ filigranes Bauteil ist es, welches die Zweigniederlassung Rohbau Frankfurt der Bilfinger Berger AG Hochbau hier für den Bauherren Klinikum Offenbach GmbH hergestellt hat.

Der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des siebenstöckigen Klinikgebäudes besteht aus einer Stahlkonstruktion, auf die Elementdecken gesetzt und ausbetoniert wurden

Die 500 Quadratmeter des Hubschrauberlandeplatzes setzen sich zusammen aus Elementdecken, extrem bewehrten Fertigteilen aus dem Werk Bischofsheim der CEMEX Beton-Bauteile GmbH. Schon die Funktion des Landeplatzes stellt hohe Anforderungen seine Tragkraft, und seine Position verschärfte die Voraussetzungen: „Da die Plattform hoch über dem Klinikdach zu konstruieren war, sahen die Planer eine Bauweise ohne Unterstützungsjoche vor. Eine Montageunterstützung der Elementdecken wäre hier zu aufwändig gewesen“, erklärt Rosemarie Dengel, technische Zeichnerin im Werk Bischofsheim.

Die untere Bewehrung bringen die Elementdecken schon ab Werk mit, auf der Baustelle wird die Bewehrung des Aufbetons ergänzt

Schlanke 6 Zentimeter stark sind die Elementdecken und schon ab Werk statisch hoch bewehrt. Zudem achteten die Produktionsmitarbeiter im Fertigteilwerk darauf, die Gitterträger und die dazwischen liegenden Schubträger exakt in Linie und mit einheitlichen Abständen in die Deckenplatten einzubetonieren. Mit Quereisen verhinderten sie, dass sich die Träger beim Rütteln des Betons verschieben konnten. Der Grund für diese minutiöse Arbeitsweise: Die Mitarbeiter von Bilfinger Berger fügten ihrerseits vor dem Einbau des Aufbetons weitere Bewehrung hinzu und fädelten diese durch die Diagonalen der Gitterträger. Mit dem Aufbeton summiert sich die Stärke der mit Gefälle angelegten Landeplattform auf 30 bis 35 Zentimeter. In den mittleren Feldern messen die Elementdecken 2 mal 2,50 Meter, am Rand sind sie mit entsprechend abgerundeten Seiten als Sonderformate ausgeführt.

Im Vorfeld klärten die Baubeteiligten genau ab, ob die Elementdecken den statischen Anforderungen entsprechen. Der technische Leiter des Fertigteilwerks Bischofsheim Matthias Lies führte auf der Baustelle intensive Vorgespräche mit dem verantwortlichen Statiker, und anhand einer Musterplatte konnte die CEMEX Beton-Bauteile GmbH ihren Auftraggeber überzeugen.

 

Die Unterseiten der Betonfertigteile der CEMEX Beton-Bauteile GmbH erfüllen die Sichtanforderungen der Planer

Nicht nur an die Stabilität, auch an den Look der Elementdecken stellt das Frankfurter Architekturbüro woernerundpartner hohe Ansprüche: Die Unterseiten der Deckenplatten aus hochwertigem Beton C 30/37 bleiben sichtbar und sie zeigen eine einwandfrei saubere Qualität. Auch sind die Elementdecken so ausgerichtet, dass ihre Fugen in einer Flucht liegen.

„Vor sechs Monaten hatten wir bereits knapp 500 Quadratmeter unterstützungsfreie Fertigteildecken für das Untergeschoss des Klinikums geliefert“, erklärt Rosemarie Dengel. „Bei dem nach Statik, Konstruktion und Sichtanforderung schwierigen Hubschrauberlandeplatz ist Bilfinger Berger dann auf unsere Elementdecken zurückgekommen.“


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Dr. Helmut Littek
Daniel-Goldbach-Str.25
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