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Historische Fliegerhalle in moderne Wohnlofts umgewandelt

CEMEX Deutschland liefert Beton für anspruchsvolles Sanierungsobjekt

In seiner Blütezeit war der Flughafen in Fürth-Atzendorf Anlaufstelle für internationale Flüge. Doch nach dem Neubau des Flughafens in Nürnberg verlor er seine Funktion und acht von neun Fliegerhallen wurden demontiert. Nur die „Blaue Halle“, die älteste Fliegerhalle Bayerns, überlebte als einzige ihrer Art im ganzen Bundesland. Jetzt soll neues Leben hier einkehren: Die Fliegerhalle wird in Lofts mit einem ganz speziellen Flair umgebaut. Seit November 2009 liefert CEMEX Deutschland hierfür Beton.

Das beschleunigt den Bauablauf: Der Transportbeton wird direkt aus dem Fahrmischer zur Einbaustelle gepumpt.

1914 wurde der Flughafen Atzenhof in Betrieb genommen und erlebte bis zu seiner Schließung eine wechselvolle Geschichte mit ziviler und militärischer Nutzung. Von 1920 bis 1934 war Fürth Internationaler Verkehrsflughafen mit Verbindungen nach Wien, Delhi und Berlin. Mit der Eröffnung des Nürnberger Flughafens änderte sich jedoch die Nutzung. Bekannt wurde die Fliegerhalle danach vor allem als Standort der legendären JU 52, die die Zuschauer im Jahr 1935 mit spektakulären Manövern und 290 Stundenkilometern begeisterte. „Tante JU“ wurde die Maschine von ihren Fans liebevoll genannt.

Eigentumswohnungen mit hohem Wohnwert entstehen rund um die „Blaue Halle“.

Noch heute umweht die Fliegerhalle ein wenig Pioniergeist - die filigranen Eisenträger faszinieren hinter den Glasfassaden. Das stellt die bauausführende Firma P&P Wohnbau Franken GmbH auf der 123 ha großen Fläche vor eine besondere Herausforderung: Die Atmosphäre der Fliegerhalle soll erhalten bleiben und dennoch sollen die dort entstehenden Eigentumswohnungen heutigen Ansprüchen ans Wohnen genügen. Viele denkmalgeschützte Details des ehemaligen Hangars werden deshalb mit Liebe restauriert. Der Spagat zwischen Historie und Gegenwart gelingt dem Bauunternehmer auch mit Hilfe moderner Baustoffe. So entstehen hochwertige Wohnlofts mit Raumhöhen bis 3,50 m. Die Einbeziehung der historischen Baussubstanz bringt in der Bauphase immer wieder unvorhergesehene Situationen, da ist Flexibilität gefragt. Bauleiter Matthias Kerl meint dazu: "CEMEX ist der richtige Partner für Sanierungsobjekte. Für jedes Problem wird eine Lösung gefunden."

Mit modernen Baustoffen wird die älteste Fliegerhalle Bayerns in anspruchsvollen Wohnraum umgewandelt. Die Fertigstellung des gesamten Bauobjekts soll Ende des Jahres erfolgen.

„Wir haben rund 400 m³ Beton im Fahrmischer angeliefert, überwiegend C 25/30 XC 4, XF 1 und XA 1 mit Zement von CEMEX OstZement aus Rüdersdorf, berichtet Michael Riegel, der als Gebietsleiter Betonförderung bei CEMEX für die Baustelle verantwortlich zeichnet. „Die Zwischendecke des Gebäudes wird mit einer Schlauchpumpe über eine Länge von rund 30 Metern gepumpt. Damit der Bauablauf ungestört vonstatten gehen konnte, sind insgesamt vier Einsätze geplant. Auch Oberbauleiter Marco Iberl zeigt sich mit der Zusammenarbeit zufrieden: "Bei CEMEX haben wir eine pünktliche Belieferung und eine gleichbleibende Qualität." Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist für Dezember 2010 geplant.


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Theodorstr. 178
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