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Großbaustelle in der Südeifel
JVA Wittlich wird bis 2015 zur größten Haftanstalt in Rheinland-Pfalz erweitert / CEMEX Beton-Bauteile GmbH liefert Wand-, Decken- und Treppenelemente
Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) lässt die über einhundert Jahre alte Justizvollzugsanstalt Wittlich erheblich erweitern und modernisieren. Der erste von drei Bauabschnitten umfasst ein sechsgeschossiges Haftgebäude für 660 Insassen, ein Justizvollzugskrankenhaus nach den neuesten medizinischen und technischen Standards mit 46 Betten und ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Pforte. Im Januar 2008 soll der Rohbau stehen, die Fertigstellung des gesamten Bauabschnitts ist für Ende 2008 angesetzt.
| Ein Haftgebäude entsteht aus Fertigteilen der CEMEX Beton-Baueile GmbH in Kombination mit Ortbeton. |
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Die CEMEX Beton-Bauteile GmbH beliefert den Neubau seit März 2007 im Auftrag der Firma Beton- und Monierbau GmbH, Nordhorn. Das Auftragsvolumen für die auf Fertigteile spezialisierte Tochter der CEMEX Deutschland AG umfasst Decken- und Wandelemente sowie Fertigteiltreppen für neun Gebäude mit je fünf Ebenen. Etwa 17.540 Quadratmeter Elementdecken, 7.760 Quadratmeter Doppelwandelemente und 166 Treppenläufe mit 943 Steigungen produzieren die Mitarbeiter des Fertigteilwerks Bad Dürkheim für die JVA.
Andreas Rach, Niederlassungsleiter Föhren/Trier der CEMEX Beton-Bauteile GmbH: „Die Ausbildung der meisten Wandelemente als wandartige Träger zur statischen Abtragung der Lasten ist eine Besonderheit bei diesem Projekt .“
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Ein künftiges Zellengeschoss. |
Anhand einer 10-Quadratmeter-„Probezelle“ auf dem Gelände konnten alle maßgeblichen technischen Details im Vorfeld mit dem JVA-Leiter Franz Kohlhaas und LBB-Bauleiter Eckhard Spiekermann geklärt werden, so die Lage von Steckdosen, Heizungsventilen und Fenstergittern. Jede Einheit enthält eine Nasszelle mit WC und Waschbecken, ein Bett, einen Spind, einen Kühlschrank, eine Tischablage mit Stuhl und ein Bord.
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Andreas Rach und Dipl.-Ing. Michael Knebel, der Niederlassungsleiter und der Projektmanager Föhren/Trier der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, mit Nico Nikolaus und Helmut Wolf, dem Bauleiter und dem Oberpolier der Beton- und Monierbau GmbH (v. l.) |
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Damit die Anstaltskirche gemäß dem architektonischen Konzept der höchste Punkt des Geländes bleibt, wurden zu Beginn des ersten Bauabschnitts 80.000 Kubikmeter Boden ausgehoben. Eine weitere objektspezifische Besonderheit: Zur Baustellensicherung umschließt eine 5,50 Meter hohe Mauer das gesamte Grundstück, und es herrscht eine strenge Eingangskontrolle.
Die Bauabschnitte 2 und 3 umfassen den Neubau von Werkshallen und die Sanierung des bestehenden denkmalgeschützten JVA-Gebäudes. Auf der Großbaustelle entstehen bis 2015 auf 13 Hektar Einrichtungen für 1.300 Insassen.
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