Geschichte
Geschichte

Wie alles anfing

Erfolgsgeschichte der CEMEX Deutschland AG begann unter dem Namen Readymix


Sie startete mit einer spontanen Entscheidung: Eine für Australien bestimmte Transportbeton-Anlage, die bereits auf einem Schiff in Hamburg zur Überfahrt bereitstand, wurde kurzfristig storniert. Das britische Unternehmen RMC Group p.l.c., das bereits seit den 30er Jahren Transportbeton herstellte, lenkte die Anlage deshalb im Frühjahr 1955 kurzerhand nach Deutschland um. Ein eindeutiges Bekenntnis, sich im zerstörten Nachkriegs-Deutschland mit dem neuartigen Werkstoff Transportbeton konstruktiv zu engagieren. Am 4. Juli 1955 verließ die erste Transportbeton-Lieferung das Readymix-Werk in Düsseldorf-Wersten zur Errichtung eines Taufbeckens in einer nahegelegenen Kirche. Die Jahresproduktion betrug 8.000 m³. 

 

Transportbeton - eine Idee setzt sich durch
Transportbeton setzte sich schnell in der Bauwirtschaft durch. Man brauchte den Beton nicht länger umständlich an der Baustelle zu mischen und konnte die Arbeitsschritte durch den fertig gelieferten Baustoff stark rationalisieren. Das Unternehmen entwickelte sich rasant. Die unkomplizierte, zupackende Art brachte dem jungen Unternehmen viel Sympathie und viele Aufträge. Es gab ja auch viel aufzubauen in Deutschland, und die "Readymixer" bauten kräftig mit. Der Begriff Transportbeton verband sich mehr und mehr mit dem Namen des Marktführers. 1965 wurde die Readymix AG als Führungsgesellschaft gegründet; an über fünfzig Standorten wurden zu dieser Zeit bereits 2,1 Mio m³ Beton und 0,8 Mio Tonnen Kies produziert.

Readymix erweitert das Geschäftsfeld
Um die eigene Rohstoffbasis zu sichern, baute das Unternehmen die Produktpalette aus. Mit der Gründung der Readymix Kies GmbH und dem Erwerb des Zementwerks Beckum im Jahr 1969, wurde es erstmals zum Anbieter von mineralischen Rohstoffen und Zement.

Die Baustoffgruppe wächst - Betonbauteile neu im Angebot
1970 betrieb Readymix in Deutschland schon 150 Transportbeton- und 17 Kieswerke. 1972 bezog die Firmenzentrale ihren heutigen Standort in Ratingen. Die Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke und Hüttenzement in Dortmund kamen 1981 dazu und verstärkten die Position unseres Unternehmens im Zementbereich. Mit Investitionen in den Bereichen Betonbauteile und Porenbeton gelang eine strategische Erweiterung der Baustoffpalette, die den gestiegenen Anforderungen des Marktes entsprach.

Starkes Engagement in den östlichen Bundesländern
Die Wiedervereinigung Deutschlands und der Aufbau der neuen Bundesländer ermöglichten einen neuen, großen Schritt: Readymix erwarb die Rüdersdorfer Zement GmbH, einen der traditionsreichsten und größten Zementproduzentern der DDR. Rund 300 Mio. Euro wurden seither investiert, um eines der modernsten Zementwerke der Welt zu schaffen. Allein 60 Mio. Euro flossen in den Umweltschutz. Das inzwischen erworbene Know-how in Deutschland wurde auch beim Ausbau des Geschäfts Anfang der 80er Jahre in den Niederlanden und Mitte der 90er Jahre in Polen und dem Baltikum eingesetzt.

Werk Rüdersdorf

Nr. 3 der deutschen Zementhersteller - Konzentration auf das Kerngeschäft
Mit dem Erwerb der Wülfrather Zementwerke 1998 konnte sich das Unternehmen unter den Top 3 der deutschen Zementhersteller positionieren. Im Jahr 2000 wurde durch eine Neuausrichtung der Gruppe eine Fokussierung auf das Kerngeschäft erreicht, so dass das Unternehmen der Strukturkrise in der Bauwirtschaft wirksam begegnen und noch kundenäher arbeiten konnte. Die Auslandsgesellschaften wurden aus der deutschen Baustoffgruppe herausgelöst und direkt der Muttergesellschaft RMC Group p.l.c. unterstellt. Der Porenbetonhersteller YTONG Holding AG, der seit 1997 vollständig zur Readymix Baustoffgruppe gehörte, wurde - vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung - an das Duisburger Unternehmen Haniel veräußert. Gleichzeitig wurde die regionale Verantwortung gestärkt.

Readymix wird CEMEX
Im März 2005 wurde die RMC Group p. l. c. und damit auch die deutsche Tochtergesellschaft Readymix AG von der global agierenden Gesellschaft CEMEX mit Hauptsitz in Mexiko übernommen. Aus der Readymix AG wurde die CEMEX Deutschland AG.

Neuorganisation von CEMEX Deutschland
Anfang 2015 einigte sich CEMEX mit dem Baustoffkonzern Holcim auf eine Reihe von Transaktionen im In- und Ausland. Im Rahmen dieser Vereinbarungen gingen die Regionen West (Nordrhein-Westfalen) und Süd-West (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) mit den zugehörigen Teilen der Produktsparten Zement, Transportbeton und Mineralische Rohstoffe in diesen Regionen an die Holcim (Deutschland) AG über. CEMEX Deutschland verfügt nach Abschluss der Transaktion über mehr als 100 Standorte, an denen Zement und Beton produziert sowie mineralische Rohstoffe gewonnen werden. Rund 1.400 Mitarbeiter sind heute für das Unternehmen tätig.

 

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Am 22. Februar 2018 empfängt der Baustoffhersteller CEMEX Deutschland AG Geschäftspartner und Interessenten aus der Bauwirtschaft in Werder (Havel) bei Potsdam zu einer wissenschaftlich-technischen Veranstaltung.

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