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füma boden unter B 203 eingebaut
Ausbau der B 203 in Büdelsdorf/Schleswig-Holstein bringt höchste Anforderungen an den Verfüllbaustoff mit sich
Brückenstraße heißt die B 203 auf einem Teilstück in Büdelsdorf. Doch ihre beiden namensgebenden, je 15 Meter langen und 7 Meter breiten Brücken wird die überregionale Hauptverkehrsstraße im Zuge ihres Ausbaus verlieren. An zwei Stellen hatten bislang rechteckige Durchlässe mit Versorgungswegen der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG die Fahrbahn unterquert. Jetzt lässt das Straßenbauamt die Straße um 7 Meter verbreitern. Die alte Fahrbahndecke und somit auch die Deckel der Brücken werden abgetragen. Der vorhandene Damm wird verbreitert, die Brücken werden in diese Sandaufschüttung integriert und darin verschwinden.
Schon für die Brücke „Ahlmann I“ lieferte die CEMEX Deutschland AG der ausführenden Firma Heinrich Brandt Stahlbeton- und Tiefbau GmbH & Co. KG, Westerrönfeld, 130 Kubikmeter des verdichtungsfreien Verfüllbaustoffs füma boden. Die Mitarbeiter des Bauunternehmens schlossen den Hohlraum unter der Fahrbahn, um ein „Zusammenklappen“ der Brückenwiderlager zu verhindern.
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Rohrkonstruktion zum Einbau des selbstverdichtenden Verfüllbaustoffs füma boden: Eigendynamik statt Verdichtungs-energie. |
Eine ungleich größere Herausforderung hielt die Sanierung der „Ahlmann II“ bereit. Auch hier war ein fünf Meter hoher Durchlass unter der Fahrbahn aufzufüllen – aber nicht komplett: Ein Wellstahlrohr, quer unter der Straßenbrücke eingezogen, wird den ACO-Mitarbeitern als Tunnel dienen und ihnen einen Zugang zu einem neuen Einkaufszentrum auf der anderen Seite der Brückenstraße offen halten. Dieses Rohr galt es vollständig mit Verfüllbaustoff zu ummanteln, und auch der Raum darüber war bis unter den Brückendeckel zu schließen.
„Auf dem Rohr zu verdichten war absolut ausgeschlossen“, erklärt Bernd Glesmann, Vertriebsaußendienstmitarbeiter im Gebiet Rendsburg-Eckernförde der CEMEX Deutschland AG. „Deshalb forderte die Ausschreibung einen Verfüllbaustoff, der hohlraumfrei und dabei verdichtungsfrei einzubauen ist. Für diese Baumaßnahme kam kein Produkt in Frage als unser weitestgehend selbstnivellierender, hohlraumfreier füma boden.“
| Der Verfüllbaustoff zeigt sein perfektes Fließverhalten. Abmauerungen begrenzen den zu verfüllenden Bereich |
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Das Rohr lag vor Beginn der Verfüllung unfixiert auf einem Betonsockel, lediglich von Kanthölzern am Platz gehalten. Um sein Aufschwimmen zu unterbinden, bauten das ausführende Unternehmen und sein Baustofflieferant den Verfüllbaustoff nach den Berechnungen eines Statikbüros schichtweise ein: Bis das kritische Niveau überschritten war, beschränkten sie die Tagesleistung auf Schichten von 30 Zentimetern, was etwa 10 Kubikmetern entsprach. Später stieg die Tagesleistung stufenweise bis auf 28 Kubikmeter füma boden.
Bis Anfang März lieferten die Mitarbeiter des Transportbetonwerks Westerrönfeld insgesamt 300 Kubikmeter füma boden zum Einbau unter der Brücke „Ahlmann II“. Während der Baumaßnahme floss der Verkehr weiter über die B 203, eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen in Schleswig-Holstein. Transportbetonmischer schütteten den Verfüllbaustoff über eine am Brückengeländer befestigte Rohrkonstruktion auf den Scheitelpunkt des Stahlrohrs unter der Brücke. „Unser füma boden hat hier sein perfektes Fließverhalten gezeigt“, betont Bernd Glesmann. „Ohne jede Verdichtungsenergie, allein durch seine Eigendynamik hat er sich gleichmäßig zu beiden Seiten des Rohrs verteilt und wie gefordert hohlraumfrei verdichtet.“
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