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Ein Stadthaus für Gießen
Magistrat zieht Verwaltungseinrichtungen unter einem Dach zusammen – CEMEX Deutschland AG liefert Transportbeton und übernimmt Betonförderung
Eine Polizeistation, die städtische Verwaltung, Dezernate, der Stadtverordnetensitzungssaal, eine Kunsthalle, eine Konzerthalle und die Stadtbibliothek – sie alle werden im neuen Stadt- und Verwaltungshaus Gießen zusammengefasst werden, das der Magistrat am Berliner Platz im Zentrum der Universitätsstadt errichten lässt. Die CEMEX Deutschland AG liefert etwa 35.000 Kubikmeter Beton für die beiden Baukörper mit fünf und sechs oberirdischen Geschossen, die mit einer großzügigen dreigeschossigen Eingangshalle verbunden werden. Der umbaute Raum wird 170.106 Kubikmeter betragen, davon 77.794 Kubikmeter unterirdisch.
Wilfried Debelius, Gebietsleiter Mittelhessen-Siegerland der CEMEX Deutschland AG: „Wir versorgen den Neubau seit Mitte Dezember 2006 mit Transportbeton, und bis Ende dieses Jahres soll der Rohbau stehen. Es kommen überwiegend normale Hochbaubetone wie C 30/37 zum Einsatz, in der Bodenplatte und in einigen Decken auch Betone der Güte C 35/45.“ Carsten Becker, Prüfstellenleiter der CEMEX Deutschland AG im Gebiet Mittelhessen-Siegerland, betreut die Betontechnik: „Unser Kunde trägt seine Rezepturanforderungen an uns heran und weiß, dass er sich bei der Auswahl und Einstellung der Betonsorten auf unser Know-how verlassen kann.“
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Der Transportbeton kommt aus den Werken Heuchelheim, Wetzlar und Marburg. CEMEX-Autobetonpumpen fördern ihn zum Einbauort. |
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Unter den Baukörpern werden eine zweigeschossige Tiefgarage sowie Lager- und Nebenräume der Verwaltung und der Polizei angelegt. Noch bis Ende März stellen die etwa 70 Mitarbeiter der ausführenden Arbeitsgemeinschaft Stadthaus Gießen (Adolf Lupp GmbH & Co. KG, Nidda, Faber & Schnepp Hoch- u. Tiefbau GmbH & Co. KG, Gießen, Steinbrecher / Lupp Bau GmbH, Gießen) die Bodenplatte und zwei Etagen einer Tiefgarage her. Etwa 20.000 Tonnen Bewehrungsstahl und 10.000 Kubikmeter Beton C 35/45 baut die ARGE in die Bodenplatte ein, die in zehn Abschnitten betoniert wird. 400 Stahlpfähle, in die Bodenplatte eingelassen, sichern das Bauteil gegen Aufschwimmen. Sie verankern die Tiefgarage vor allem in den Bereichen, die nicht vom Hochbau des Stadt- und Verwaltungshauses „ballastiert“ werden.
Prüfstellenleiter Carsten Becker: „Da die Bodenplatte zugleich der Boden der Tiefgarage ist, müssen die eingesetzten Betone gegen Tausalz resistent sein, und wir müssen hier die Zusatzanforderungen für den Bau von Tiefgaragen einhalten.“ Zu den Bestandteilen des Betons C 35/45 zählen ein Zement CEM III A 42,5 N dem aus dem Werk Dortmund der CEMEX HüttenZement GmbH und ein Splitt aus dem Diabaswerk Blasbach der CEMEX Kies & Splitt GmbH.
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Die CEMEX Deutschland AG liefert ca. 35.000 Kubikmeter Beton für die beiden Baukörper, allein 10.000 Kubikmeter Beton C 35/45 für die Bodenplatte. |
Die Tiefgaragen-Parkflächen mit 426 Stellplätzen werden mit einem Gefälle angelegt, damit später von den Autos eingetragenes Wasser ablaufen kann. Höhenunterschiede von 25 Zentimetern in einzelnen Abschnitten werden in der Bodenplatte mit angelegt, indem das im Durchschnitt einen Meter dicke Bauteil an manchen Stellen auf bis zu 1,50 Meter verstärkt wird. Der Neigungswinkel der Planierraupen-Schilde wird mittels Lasertechnik gesteuert und konstant gehalten.
Pro Stunde versorgen die Mitarbeiter von Werkgruppenleiter Ralf Schumacher die Großbaustelle in der Gießener Innenstadt mit 110 Kubikmetern Transportbeton aus den Werken Heuchelheim, Wetzlar und Marburg. CEMEX-Autobetonpumpen mit Auslegern von 36 bis 58 Meter fördern den Baustoff zum Einbauort, wenn nötig in Kombination mit einem separaten Verteiler.
CEMEX-Gebietsleiter Wilfried Debelius: „Das warme Wetter hat einen sehr positiven Einfluss auf den Baufortschritt, gerade auch bei einem relativ starken Bauteil wie der Bodenplatte. Bis auf zwei Tage hatten wir bisher keinen Frost – kein Vergleich mit dem Winter 2005/2006 mit bis zu minus 15 °C. Auch in dieser Woche werden wir wieder drei Abschnitte betonieren können. Bisher arbeiten wir sehr erfolgreich und ausgesprochen partnerschaftlich mit unserem Kunden zusammen.“
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