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Ein neues Stadtviertel für Bonn
Innovationspark am Rheinufer wird erweitert – Liefergemeinschaft versorgt Büroneubauten mit 60.000 Kubikmetern Transportbeton
Im rechtsrheinischen Bonner Stadtteil Beuel wächst ein neues Viertel: der Innovations- und Technologiepark BonnVisio, acht Gebäudekomplexe mit über 100.000 Quadratmetern oberirdischer Bruttogeschossfläche. Auf dem Gelände einer ehemaligen Zementfabrik am Rheinufer entstehen seit 2003 und noch bis 2009 hochwertige Büroflächen, Restaurants und Cafés, ein Hotel, Arztpraxen, ein Fitnessstudio, Shops und Tagungsräume. 5.000 Menschen werden hier arbeiten. Ein eigener Schiffsanleger mit einem Shuttleverkehr in die City am anderen Rheinufer ist geplant. Das 90.000 Quadratmeter messende Grundstück ist die letzte große bauliche Reservefläche am Rhein innerhalb des Entwicklungsgebietes Bundesviertel.
Seit Ende November 2006 errichtet eine Arbeitsgemeinschaft (Derichs u Konertz GmbH & Co. KG, Aachen, Bauunternehmung Düx GmbH, Bonn, Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG, Neumarkt) auf dem direkt am Fluss gelegenen Baufeld C des Innovationsparks das „Rheinwerk II“, ein Ensemble aus vier Bürogebäuden, entworfen vom Bonner Architekturbüro Karl-Heinz Schommer. Der Bauherr ist die Rheinwerk II GmbH, Bonn. Hier wie überall im Innovationspark legen die Planer großen Wert auf ein harmonisches Zusammenspiel der modernen Architektur und der historischen Bestandsbauten.
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CEMEX Deutschland liefert aus dem Transportbetonwerk Troisdorf. Die von der Liefergemeinschaft geforderte Stundenleistung: 100 bis 150 Kubikmeter. |
Die CEMEX Deutschland AG übernimmt in Liefergemeinschaft mit zwei Partnerunternehmen die Transportbetonversorgung. Quirin Niessen, Werksgruppenleiter Köln: „Wir werden bis Ende dieses Jahres etwa 60.000 Kubikmeter Transportbeton liefern. Unser Auftrag umfasst dreißig Sorten, den Hauptanteil machen Betone der Güte C 30/37 aus.“
An der Rheinuferpromenade entsteht ein dreigeschossiges, mit einem Staffelgeschoss aufgestocktes Gebäude mit der Grundform eines H. Es wird eine Fassade aus rotem Ziegel erhalten – ein Anklang an vormals hier stehende Backsteinhäuser der alten Zementfabrik von der Mitte des 19. Jahrhunderts. In Richtung der Joseph-Schumpeter-Allee, die an dieser Stelle etwa im Abstand von 220 Metern parallel zum Rhein verläuft, werden sich zwei viergeschossige Solitäre anschließen, und den Abschluss zur Straße hin bildet ein U-förmiges Bürohaus mit vier Geschossen zuzüglich eines Staffelgeschosses. Alle Gebäude werden ihren Nutzern zum Teil begrünte Flachdächer bieten.
| Das Baufeld liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Zementfabrik in der Nachbarschaft einer denkmalgeschützten Rohmühle. |
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Rheinseitig sind die Arbeiten am weitesten fortgeschritten. Hier betonieren die Arge-Mitarbeiter auf einem Fundament, das Ende Dezember 2006 in Abschnitten von 1.200 und 1.300 Kubikmetern Beton gegossen wurde, bereits Säulen, Wände und Geschossdecken. Den verbleibenden überwiegenden Teil der Bodenplatte erstellen die Bauunternehmen in diesen Wochen in vier Abschnitten von bis zu 2.500 Kubikmetern Beton. Die geforderte Stundenleistung beträgt 100 bis 150 Kubikmeter.
Die Bodenplatte des Gebäudekomplexes bildet zugleich den Boden einer Tiefgarage mit 270 Stellplätzen. Die Betonflächen werden mit einem Gefälle hin zu Einläufen hergestellt, damit später Wasser von den parkenden Fahrzeugen ablaufen kann. Die fertigen Fundamentpartien werden sukzessive oberflächenbehandelt und mit einem Flügelglätter bearbeitet. Quirin Niessen: „Die großen Betonageabschnitte sind erforderlich, damit das Nachfolgunternehmen, das die Betonoberflächen glättet, weniger Arbeitsgänge hat.“
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Auf der Rheinseite schalt die ausführende Arge bereits Wände, Stützen und Deckenflächen ein. Im Bildhintergrund die Silhouette des Siebengebirges. |
Die Transportbetonmischer der CEMEX Deutschland AG steuern die Großbaustelle aus dem Werk Troisdorf an. In der Bodenplatte kommt ein Luftporenbeton C 30/37 mit erhöhtem Widerstand gegen Frost- und Tausalzangriffe zum Einsatz. Zur Rezeptur gehört ein CEMEX-Hochofenzement. Das Ingenieurbüro für Betontechnologie und Bauwerksuntersuchungen Welp, Troisdorf, ist von der ausführenden Arge mit der Fremdüberwachung betraut. Ludger Welp: „Wir haben einen kurzen Draht zu CEMEX, und so klappt die Abstimmung sehr gut, auch wenn sich einmal kurzfristig Handlungsbedarf ergibt.“
Noch in diesem Jahr steht für die CEMEX Deutschland AG voraussichtlich ein weiteres Großprojekt im Innovations- und Technologiepark an. Für das Baufeld D, zwischen Baufeld C und einer denkmalgeschützten Rohmühle gelegen, ist ein Gebäudekomplex mit einer Mischnutzung geplant. Hier sollen ein IT-Zentrum mit Büros, Schulungs- und Tagungsräumen entstehen sowie ein Restaurant und ein Hotel der Kategorie Vier-Sterne-plus.
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