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Ein Forschungszentrum für die Fischzucht

CEMEX Gudendorf betonierte „MariCube“ in Büsum

Die Forschung für eine gesicherte Versorgung mit Seefisch ist eine Aufgabe, die weit über die kulinarischen Vorlieben der Bundesbürger hinausreicht. Denn Fisch ist nicht nur schmackhaft, sondern für die Welternährung von höchster Bedeutung. Ein neues Zentrum für die Erforschung der marinen Aquakultur, die Fischaufzucht unter kontrollierten Bedingungen, entsteht zur Zeit am Rand der schleswig-holsteinischen Hafenstadt Büsum. Als Teil des Aquakultur-Standortes Büsum, der gegenwärtig noch aus der Versuchsanlage der Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) und dem ebenfalls benachbarten Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel besteht, steht jetzt auch das „MariCube“ vor der seiner Vollendung. Dabei handelt es sich um ein Gründer- und Gewerbezentrum, in dem Ausgründungen aus den benachbarten Versuchsanlagen ihre erste Heimat finden können.

Eine neue Heimat für Existenzgründer, Forscher und Entwickler im Bereich der marinen Aquakultur ist das MariCube in Büsum. Hier wird schon bald danach geforscht, wie der Fischbedarf der Welt optimal gesichert werden kann.

Wie schon bei vielen anderen Bauvorhaben in der Region kam auch beim Bau des MariCube die bewährte Partnerschaft zwischen dem Bauunternehmen Kähler Bau, Büsum, und der CEMEX-Niederlassung in Gudendorf zum Tragen. Und so lieferte das Werk Gudendorf rund 1.200 Kubikmeter Beton der Klassen C 20/25 bis C 35/45 zum Bau des Forschungs- und Gründungszentrums. Neben der Betonage der Fundamente und Sohlen fand ein Großteil des gelieferten Betons seine Verwendung bei der Erstellung von insgesamt 40 Sichtbeton-Stützen, die abhängig von der jeweils geforderten Tragkraft in C25/30, C30/37 oder C35/45 ausgeführt wurden. C35/45-Beton wurde ebenfalls für den Bau eines Meerwasser-Fischzuchtbeckens eingesetzt. Insgesamt entstanden so auf einer 2.500 Quadratmeter großen Grundfläche 15 Büros, vier Hallen und acht Laboratorien für die Grundlagenforschung, die Entwicklung neuer und Verbesserung alter Verfahren der Biotechnologie und Aquakultur.

Das MariCube wächst seiner Vollendung entgegen, nicht zuletzt dank der zuverlässigen Belieferung durch die CEMEX Deutschland Werk Gudendorf, das rund 1.200 Kubikmeter Beton liefert.

Durch eine verkehrstechnisch günstige Lage war die Belieferung der Baustelle durch das Werk Gudendorf problemlos und zeitlich „auf den Punkt“ zu bewerkstelligen. Weniger Glück hatten die Mitarbeiter vor Ort, die über die Dauer der Arbeiten und des Betoneinbaus allen Witterungseinflüssen ausgesetzt waren, die die „Wetterküche“ Nordsee zu bieten hat. So erinnert man sich auf der heute sonnendurchfluteten Baustelle nur mir Schaudern an die Wintermonate: „Wenn der Schnee von der nur 500 Meter entfernten Nordsee mit Windstärke 9 waagerecht hereinkommt, dann macht das ganze keinen Spaß mehr“, erinnert sich Friedrich Bahrs an die zeitweilig herrschenden Wetterbedingungen. Und auch Bauleiter Rainer Eggers von der Kähler Bau sieht den letzten Betonagen nicht nur angesichts des sommerlichen Wetters mit größter Gelassenheit entgegen: „Warum sollte ich mir Sorgen machen? Das Wetter passt, mit dem Beton-Lieferanten gibt es sowieso keine Probleme; es ist doch alles bestens!“

Dass trotz der zeitweiligen Erschwernisse die Arbeiten an dem mit einer Gesamtinvestitionssumme von 2,9 Millionen Euro veranschlagten „MariCube“ termingerecht vorangingen, ist nicht zuletzt das Verdienst der erprobten Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber Kähler Bau und der CEMEX in Gudendorf. Und so werden voraussichtlich im Juli dieses Jahres bereits die ersten Unternehmen der marinen Biotechnologie die neuen Büros, Laboratorien und Forschungsstätten beziehen und an der langfristigen Sicherung der Bestände des Nahrungsmittels Fisch arbeiten können. Doch nicht nur langfristig wird das Maricube seine besondere Bedeutung unter Beweis stellen können. Denn auch die Bevölkerung von Büsum wird schon kurzfristig von der Anlage profitieren können. Denn hier entstehen nicht nur neue Forschungsstätten sondern auch neue Arbeitsplätze, die in der ansonsten größtenteils vom Tourismus geprägten Region, dringend benötigt werden.


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