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Ein Discounter auf Reisen
80 Fertig-Betonwandelemente für neuen Plus-Markt in Oberursel - Reibungsloser Transport in neun „Portionen“
Egal, ob der Einkauf bei einem Discounter in Garmisch oder in Kiel erfolgt - die Geschäftsgebäude muten immer seltsam vertraut an. Kein Wunder, bedienen sich doch die führenden deutschen Niedrigpreisanbieter beim Bau ihrer Filialen deutschlandweit einer standardisierten Architektur. Die Folge: die einzelnen Märkte gleichen sich wie ein Ei dem anderen und auch der auswärtige Kunde fühlt sich unwillkürlich wie in seinem heimischen Markt. Technisch umsetzen lässt sich dieses Konzept, das auf der werbepsychologisch wichtigen Wiedererkennung beruht, bei der Vielzahl von Filialen am besten durch Betonfertigteile, die nach Standardmaßen angefertigt werden.
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Architektur nach „Standardmaß“: So erreichen die Lebensmitteldiscounter, dass sich ihre Märkte überall in Deutschland zum Verwechseln ähneln. Den Kunden freut‘s, denn er kann überall wie in seinem heimischen Markt einkaufen. Und das bedeutet für das Unternehmen eine verstärkte Kundenanbindung. |
Auch der Plus-Verbrauchermarkt, der zurzeit in Oberursel entsteht, wird nach seiner Fertigstellung die für den Lebensmittelkonzern typische Gebäude-Silhouette zeigen. Doch unter der charakteristischen Verklinkerung wird sich das Gebäude von anderen seiner Art unterscheiden. Denn gebaut wurde von dem ausführenden Unternehmen, der Michael Zelch Hoch- Tief- und Tankstellenbau GmbH aus Karlsruhe mit Thermo- bzw. Doppelwandelementen aus dem Hause CEMEX. Warum die Wahl auf gerade diese Fertigteile fiel, weiß Christian Lutz vom Vertrieb der mit der Lieferung beauftragten CEMEX Beton-Bauteile GmbH in Bad Dürkheim: „Speziell bei den für die Außenwände eingesetzten Thermo-Wandelementen fiel die schnelle und vor allem kostengünstige Bauweise ins Gewicht, die alleine schon darin begründet ist, dass das Aufbringen eines Vollwärmeschutzes auf der Baustelle entfällt.“ Zudem lassen sich die einzelnen Elemente trotz ihrer Ausmaße von 3,94 m Breite und 2,97 m Höhe bei einem Gewicht von ca. 3,0 t problemlos auf die jeweilige Baustelle transportieren. Dort können die aus C 25/30 Beton mit eingearbeiteter Polystyrol-Dämmschicht bestehenden Thermo-Elemente vom Transporter an Ort und Stelle montiert werden. Nur die Verfüllung des Hohlraumes zwischen der Innen- und der isolierten Außenwand mit Transportbeton muss als abschließender Arbeitsgang auf der Baustelle vorgenommen werden.
Dank ihrem speziellen Aufbau mit der innen aufgebrachten Polystyrol-Dämmschicht erreichen die Thermo-Wandelemente dabei einen Wärmedurchgangswert von WLG 0,35. Mit diesem Messwert entsprechen die CEMEX-Thermoelemente den gesetzlichen Vorschriften für eine „gute Wärmedämmung“ bei Außenwänden.
| Der Eingangsbereich des neuen PLUS-Marktes in Oberursel: Im Türstock des künftigen Hauptzuganges ist noch deutlich die Polystrol-Dämmschicht zu sehen, durch die die Fertigteil-Elemente der Außenwand einen mit WLG 0,35 „guten“ Wärmedämmwert erreichen. |
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Geliefert wurden die Fertigteile aus dem CEMEX-Werk Bischoffsheim. Von dort bis zur Baustelle musste mussten die Elemente jeweils eine Strecke von 40 km zurücklegen; für den Transport von Beton-Fertigteilen, so Vertriebsmitarbeiter Christian Lutz, keine Seltenheit. Da jedoch rund 750 m² Fertigteilelementen, aufgeteilt auf 29 Doppelwandelemente und 51 Thermowandelemente in nur drei Tagen auf die Baustelle geliefert werden mussten, war die reibungslose Auftragsabwicklung trotzdem ein Grund zur Freude: „Dank einer guten Vorplanung war weder eine besondere Verkehrsführung für unsere Transporter erforderlich, noch mussten besondere logistische Schwierigkeiten bewältigt werden, bis die die Lieferung mit insgesamt neun Fahrten sicher am Ziel war.“
Wenn sich für die Verbraucher demnächst die Türen der neuen Plus-Filiale in Oberursel öffnen, werden sich Kunden, ebenso wie das Personal, sicherlich über die angenehm temperierten Räume freuen. Doch kaum jemand wird wissen, welch besonderen Wände für dieses gute Raumklima verantwortlich sind und wie schnell und reibungslos die Wände und der gesamte Verbrauchermarkt errichtet wurden.
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