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Büroneubau in Düsseldorf: Auf Elementdecken durch das „doubleU“

Von der Tiefgarage bis zum Dach: Stahlbetonhalbfertigteile der CEMEX Beton-Bauteile GmbH bilden die Decken eines repräsentativen Bürokomplexes in der Düsseldorfer „Unternehmerstadt“ – und bewirkten beim Bau eine beachtliche Zeitersparnis

Das neue Quartier im Stadtteil Derendorf nördlich der Düsseldorfer City bietet einen Mix aus Büro- und Gewerbenutzung mit attraktiven Stadtwohnungen und Lofts – 9 Hektar misst das ehemalige Produktionsareal der Rheinmetall AG. Das ist das Umfeld des markanten „doubleU“ an der Schnittstelle von Ulmenstraße und Derendorfer Allee, das auf etwa 12 500 Quadratmeter Nutzfläche Büros und Präsentationsflächen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten bereithalten wird. Mitte Juni wurde Richtfest gefeiert, und im November 2011 hat die Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg, das Gebäude mit sieben oberirdischen Bürogeschossen und einer zweigeschossigen Tiefgarage mit rund 250 Stellplätzen fertiggestellt. Der Grundriss des doubleU erinnert an zwei U, die Basis an Basis liegen: daher der Name. Bauherr ist die doubleU development GmbH, ein Joint Venture der Rheinmetall Immobilien GmbH und der die developer Projektentwicklung GmbH. Bei der Konzeption des Gebäudes wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, und das doubleU ist nach den Maßstäben der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert.

  Die Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg, stellte als Generalunternehmer den Rohbau des doubleU unter Verwendung von Stahlbetonhalbfertigteilen der CEMEX Beton-Bauteile GmbH her.
(Foto: Dipl.-Designer Eibe Sönnecken, Darmstadt)

Das bauausführende Unternehmen stellte den Rohbau unter Verwendung von Stahlbetonhalbfertigteilen der CEMEX Beton-Bauteile GmbH her. „Betonfertigteile haben wir aus Termingründen eingesetzt. Wir sind von einer Einsparung von einer Woche je Geschoss gegenüber einer Ortbetonbauweise ausgegangen“, erklärt der Projektleiter der Dreßler Bau GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Architekt Klaus Klühspies. Gerhard Knüttel, stellvertretender Vertriebsleiter der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, hat den Auftrag akquiriert: „Im Auftrag von Dreßler Bau haben wir haben hier 17 265 Quadratmeter Elementdecken und 1240 Quadratmeter Doppelwandelemente aus dem Fertigteilwerk in Bremke geliefert, die Kollegen vom Büro in Lahntal übernahmen die technische Bearbeitung. Unsere Disposition hat sichergestellt, dass unsere Lastzüge die Baustelle just-in-time erreichen, weil dort das Platzangebot äußerst eingeschränkt war.“

Der Komplex wird auf etwa 12 500 Quadratmetern Nutzfläche Büros und Präsentationsflächen bereithalten. 17 265 Quadratmeter Elementdecken und 1240 Quadratmeter Doppelwandelemente kamen zum Einsatz.
(Foto: Dipl.-Designer Eibe Sönnecken, Darmstadt)

Die Doppelwandelemente, sie messen bis zu 2,70 mal 5 Meter und sind 30 Zentimeter dick, kamen in den Untergeschossen zum Einsatz. Außergewöhnlicher allerdings waren die Maße und die Anforderungen bei den Elementdecken. Mit denen wurden sämtliche Decken des doubleU hergestellt, vom 2. Untergeschoss über das Erdgeschoss bis zur Dachdecke über dem 6. Obergeschoss. Die 6 Zentimeter dünnen Deckenplatten aus einem Beton der Druckfestigkeitsklasse C35/45 sind bis zu 2,50 breit und beachtliche 8,60 Meter lang. Auch deshalb bringen es einzelne Elemente auf einen Stahlanteil von bis zu 26 kg/m², üblich sind sonst 8 bis 12. Bis zu 3,3 Tonnen nahm der Kran beim Versetzen an den Haken. Nach der Montage wurden die Elementdecken mit Aufbeton ergänzt, die Endstärke der Geschossdecken liegt bei 28 bis 43 Zentimetern. Der Baukörper des doubleU weist an vielen Stellen spitze und stumpfe Winkel auf, und deshalb waren viele der Deckenelemente mit Schrägen zu versehen. Da die Decken punktgestützt werden, bauten die Mitarbeiter der CEMEX Beton-Bauteile GmbH bei immerhin etwa 40 Prozent der Elementdecken Dübelleisten in die Deckenplatten mit ein und legten runde Aussparungen für die Stützen an.

  Der Baukörper des doubleU weist an vielen Stellen spitze und stumpfe Winkel auf, und deshalb waren viele der Elementdecken mit Schrägen zu versehen.
(Foto: Dipl.-Designer Eibe Sönnecken, Darmstadt)

Architekt Klaus Klühspies zu diesem Projekt: „Die besonderen Anforderungen waren hier die Größen der Filigran-Deckenplatten, ihre teilweise abgeschrägte Form und die Just-in-time-Anlieferung wegen der Platzbeschränkung.“


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