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Deponieabschluss unter erheblichen Kosteneinsparungen
Seit Frühjahr 2008 laufen die Baumaßnahmen zum geordneten Abschluss der Deponie Mildenberg. Know-how und Produktqualität der CEMEX Kies & Splitt GmbH eröffnen der ausführenden IGEA massive Sparpotenziale.
Auf der Deponie im brandenburgischen Landkreis Oberhavel werden Abfälle langfristig aufbewahrt und bis auf wenige Ausnahmen endgelagert. Die Deponie in einem ausgekiesten Tagebau hat eine Gesamtfläche von etwa 7,7 Hektar. Der Deponiekörper misst 5,2 Hektar. Er wurde seit den 1970er Jahren mit Siedlungsabfällen verfüllt.
Aufgrund der Regelungen der Abfallablagerungsverordnung und der Deponieverordnung haben die Betreiber den aktiven Deponiebetrieb 2005 eingestellt. Aktuelle Aufgabe: die Endlagerung der Abfälle mit einer passenden baulichen und technischen Konzipierung möglichst umweltschonend zu gestalten und die Ablagerungsstätte abzuschließen.
| Die Deponie Mildenberg in der Nähe von Berlin. Ihr aktiver Betrieb wurde 2005 eingestellt |
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Der Betreiber Oberhavel Holding Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH (OHBV) lässt zurzeit den zweiten Bauabschnitt des Großprojekts ausführen. Noch im laufenden Jahr soll er weitgehend abgeschlossen sein. Für die Bauoberleitung und die Bauüberwachung zeichnet die Ingenieurgesellschaft für Erschließungs- und Anlagenplanung mbH (IGEA) verantwortlich. Die CEMEX Kies & Splitt GmbH aus Berlin hat den Auftrag für die Lieferung aller benötigten Gesteinskörnungen. Zum Einsatz kommen mineralische Rohstoffe aus dem nahen Kieswerk Kraatz und aus dem Kieswerk Rogätz in Sachsen-Anhalt an der Elbe.
Marcel Weidauer, Projektverantwortlicher und Oberbauleiter der IGEA: „Der erste Bauabschnitt umfasste die Abfallumlagerung und den Einbau der gasdrainfähigen Trag- und Ausgleichsschicht. Im Baulos 2 stellen wir jetzt das Abdichtungssystem her. Es besteht aus einer 2,5 Millimeter starken Kunststoffdichtungsbahn, einem darüber liegenden Schutzvlies und einer darauf verbauten Entwässerungsschicht aus Kies der Körnung 16 bis 32 Millimeter. Über dem Abdichtungssystem verbauen wir ein Trennvlies, bevor die Wasserhaushaltsschicht und letztlich ein rekultivierungsfähiger Oberboden aufgebracht werden. Die Passiventgasung erfolgt über ein Methanoxidationsfenster.“ Der IGEA zufolge wird das gesamte Deponiegelände außerhalb des Abdichtungsbereichs anschließend profiliert, im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen bepflanzt und mit den erforderlichen Zuwegungen versehen. „Natürlich muss dieser komplizierte mehrstufige Schichtaufbau im Abdichtungsbereich vollumfänglich den Vorgaben des Landesumweltamtes Brandenburg entsprechen“, betont Marcel Weidauer.
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Die CEMEX Kies & Splitt GmbH liefert alle benötigten Gesteinskörnungen für das Abdichtungssystem |
Die CEMEX Kies & Splitt GmbH war bereits sehr früh in die Planung des Oberflächenabdichtungssystems eingebunden und konnte ihre Auftraggeber fachlichkundig zu den passenden Gesteinskörnungen beraten. Marcel Busch, Gebietsleiter Elbe-Spree der CEMEX Kies & Splitt GmbH: „Durch den guten Kontakt sowie die offene Kommunikation mit der OHBV und der IGEA konnten wir selbst Einblick in den planerischen Aufbau und die Funktionsweise der Deponie gewinnen.“ Gemeinsam ermittelten die Projektpartner Optimierungspotenziale bei Materialgüte und Schichtaufbau.
Die von der CEMEX Kies & Splitt GmbH gelieferten Gesteinskörnungen weisen eine überdurchschnittliche Materialqualität auf. So konnte der Gesamtaufbau der Deponie geändert werden – mit positiven Auswirkungen auf das Projektbudget. Der Auftraggeber spart zirka 10.000 Tonnen an Material ein.
„Ein erfreuliches Ergebnis nicht nur zu Beginn der Realisierungsphase“, so Marcel Weidauer von der IGEA. „Darüber hinaus kann uns CEMEX ein Komplettpaket an Dienstleistungen anbieten. Von der termingenauen Materialproduktion von bis zu 3.500 Tonnen täglich über Just-in-time-Lieferungen für einen zügigen Materialeinbau bis hin zu einer werkseigenen Überwachung der Materialqualität in Anlehnung an den Qualitätssicherungsplan der Deponie: das alles leistet CEMEX als starker Geschäftspartner professionell und zuverlässig.“
Auch Egbert Hansen, Verkaufsleiter von CEMEX und Kundenbetreuer der IGEA vor Ort, urteilt positiv: „Eine hervorragende Beziehung zwischen Kunde und Lieferant. Durch die Ermittlung von Optimierungspotenzialen werden erhebliche Kosteneinsparungen für unseren Kunden erzielt. Darüber hinaus leistet dieses Projekt einen entscheidenden Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz.“
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