|
Auf 5.500 Kubikmetern Beton über den Neckar
Neue Friedrich-Ebert-Brücke in Mannheim wird mit Readymix-Beton gebaut
Rund 100.000 Menschen überqueren täglich zu Fuß, per Auto oder in Stadtbahnen die Mannheimer Friedrich-Ebert-Brücke – und ihr aus dem Jahr 1926 stammender stählerner Überbau ist für die Last des heutigen Verkehrsaufkommens nicht ausgelegt. Ein Neubau ist fällig.
Die Eckdaten des zurzeit entstehenden, stadteinwärts führenden Teils der Friedrich-Ebert-Brücke: 200 Meter lang, 17 Meter breit, ein Jahr Bauzeit. Das ausführende Unternehmen ist die DYWIDAG Bau GmbH, Niederlassung Ingenieurbau, Bereich Brückenbau, Nürnberg. Die neue Brücke wird wie ihr stadtauswärts führendes Gegenstück mit einem Spannbetonüberbau ausgeführt. Zuzüglich der Fundamentpfosten summiert sich die benötigte Betonmenge auf 5.500 Kubikmeter. Der beauftragte Betonlieferant ist CEMEX Deutschland AG Gebiet Rhein-Main.
Die erste Bauphase läuft auf vollen Touren: Ende 2006 soll die neue Neckarquerung offiziell ihrer Funktion übergeben werden, aber bereits im Sommer muss sie fertig sein, um den Autoverkehr aufzunehmen.
|
Für einen ersten Abschnitt des Brückenüberbaus liefert die CEMEX Deutschland AG 1.000 Kubikmeter Readymix-Beton |
 |
Am 21. Dezember 2005 um 4:30 Uhr steuerte der erste Transportbetonmischer aus dem Werk Ludwigshafen die Baustelle an. Das Tagesziel war ehrgeizig. Es galt, in einem 1.000-Kubikmeter-Marathon den ersten Abschnitt des Spannbetonüberbaus in einem Stück zu betonieren. Die angesetzte Zeit: 19 Stunden.
Torsten Wagler, Leiter der Werksgruppe Baden-Pfalz: „Unser Verkaufsaußendienstmitarbeiter Peter-Jürgen Stensel hielt von Anfang an den Kontakt zum Auftraggeber. Er unterstützte bei dieser Großbetonage das reibungslose Teamwork zwischen den Mitarbeitern der DYWIDAG und unseren Kollegen.“
Die CEMEX Deutschland AG lieferte Betone der Festigkeitsklasse C 45/55 in verschiedenen Korngrößen und Expositionsklassen. Der eingesetzte Zement war überwiegend ein CEM III/A 42,5 N, produziert im Werk Schwelgern. Dieser Hochofenzement eignet sich besonders für Betonagen von massigen Bauteilen, zudem gewährleistet er einen hellen Farbton der sichtbaren Betonunterseite der Brücke.
|
Neubau des stadteinwärts führenden Teils der Friedrich-Ebert-Brücke, Mannheim. Sie wird mit einem Spannbetonüberbau ausgeführt |
Die Werkseigene Produktionskontrolle von CEMEX Deutschland betreute die Baustelle über den gesamten Betonagezeitraum. Das Readymix Institut für Baustoffe, Dortmund, wird anhand von Probezylindern den E-Modul des Betons bestimmen.
Mit dem Einsatz von zwölf Transportbetonmischern und zwei 52-Meter-Pumpen ihres Tochterunternehmens Betonlift Mannheim konnte die CEMEX Deutschland AG auch in den Stoßzeiten des Berufsverkehrs einen zügigen und konstanten Betonierablauf gewährleisten.
Torsten Wagler: „Bei dieser Betonage kurz vor Weihnachten standen wir besonders unter Zeitdruck. Aber durch das gute Zusammenspiel zwischen der DYWIDAG und unserer Disposition und durch unsere eingespielte Logistik ist alles sauber gelaufen. Die tatsächlich benötigte Betonierzeit war sogar zwei Stunden kürzer als die eingeplante. Das Vorspannen konnte nach zwei Tagen begonnen werden, und alle Baustellenbeteiligten waren an Heiligabend bei ihren Familien zu Hause.“
In den kommenden Monaten werden zusätzliche Großbetonagen folgen. Dann wird mit zwei weiteren Abschnitten des Spannbetonüberbaus der Brückenschlag über den Neckar vollendet.
|