Presseinfos 2017
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CEMEX investiert im Steinbruch Piesberg

Rund 5,5 Millionen Euro hat CEMEX seit 2015 in den Neubau der Vorbrechanlage und in umweltfreundlichere Fördertechnik investiert. Am 5. Mai 2017 präsentierte die CEMEX Kies & Splitt GmbH rund 180 Gästen die optimierte Anlage im Steinbruch Piesberg. Die Investition wird den Standort auf Jahre sichern.

CEMEX investiert im Steinbruch Piesberg

Zur offiziellen Einweihung am 5. Mai 2017 empfing die CEMEX Kies & Splitt GmbH neben zahlreichen Kunden aus der Bauwirtschaft auch Vertreter der Stadt Osnabrück, der Stadtwerke, der Genehmigungsbehörden, Nachbarn sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem eigenen Unternehmen auf dem Steinbruchgelände in Osnabrück.

Die neue Anlage und die Erweiterung der Gewinnungsfläche um sechs Hektar erschließen der CEMEX Kies & Splitt GmbH den Zugriff auf zusätzliche Rohstoffvorkommen, was die Produktion des Werks für weitere fünfzehn bis zwanzig Jahre sicherstellt. An seiner früheren Position blockierte der Vorbrecher eine Felsrippe und damit einen Teil der Vorräte im Steinbruch. Seine Umsetzung im Zuge des Investitionsprojekts macht jetzt weitere Reserven zugänglich. Ohne die Investition wären die erreichbaren Rohstoffvorkommen in wenigen Jahren zu Ende gegangen. 

Rüdiger Kuhn, der Vorstandsvorsitzende der CEMEX Deutschland AG, erklärt zum Investitionsprojekt: „Die erheblichen Mittel von rund 5,5 Millionen Euro wurden uns außerhalb unseres offiziellen Budgets bewilligt. So werden die hochwertigen Produkte des Steinbruchs Piesberg der Bauindustrie auch in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen.“ Die CEMEX Kies & Splitt GmbH ist eine Tochtergesellschaft der CEMEX Deutschland AG, die wiederum zum globalen Unternehmen CEMEX gehört.

Der Vorbrecher, ein Weserhütte­Brecher, steht jetzt an einem neuen Einsatzort auf der 70­Meter­Sohle im nördlichen, bereits abgebauten Teil des Steinbruchs. Wenn er das Material vorgebrochen hat, transportieren es 655 Meter lange Förderbänder zur zweiten Brecherstufe, einem Skoda-Backenbrecher. In einigen Jahren wird das Band versetzt und das Material geht direkt in die Nachbrechanlage. Die Bänder sind eingehaust, was Staub und Lärm vermeidet, und sie zeigen im Betrieb auch eine bessere Energiebilanz als die vormalige Fördermethode per LKW.

 


Wertvolle mineralische Rohstoffe und besondere geologische Situation

Der Steinbruch Piesberg hat einen Jahresabsatz zwischen 1,1 und 1,4 Millionen Tonnen Karbonquarzit. Ein vierzigköpfiges Team stellt hier 35 Sorten von mineralischen Rohstoffen für nahezu alle Anwendungen im Hoch- und Tiefbau her: für Asphaltproduzenten, Betonwerke und Betonsteinwerke, für den Straßenbau, den Wasserbau und den Bahnbau. Die Produktpalette reicht von Gesteinsmehl (Füller) bis zu Wasserbausteinen LMB 5/40 und Rohblöcken. Die Abnehmer stammen überwiegend aus Nordwestdeutschland. Ein Teil der Produkte wird per Bahn und Schiff verschickt.

Die Bedeutung des Steinbruchs Piesberg ist einer außergewöhnlichen geologischen Situation zu verdanken: Der Piesberg ist der nördlichste Punkt in Mitteleuropa, an dem die Schichten des Karbons an die Erdoberfläche treten, hier liegt das nördlichste Hartsteinvorkommen in Deutschland. Der Piesberger Stein ist der einzige in Nordwestdeutschland, der sich zur Asphaltherstellung eignet.
 

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