Presseinfos 2014

Wegebau im Müritz-Nationalpark: CEMEX liefert regionale Naturprodukte

 Natur erleben auf umweltverträglich hergestellten Wegen aus fachgerecht aufbereiteten Naturprodukten: Gesteinskörnungen von CEMEX tragen dazu bei, dass Wanderer und Radler das „Land der tausend Seen“ erleben können.


Der Müritz-Nationalpark liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Ausgedehnte Kiefern- und Buchenwälder, zahllose Seen und Moore: Auf 322 Quadratkilometern Gesamtfläche zeigt der Nationalpark die landschaftliche Vielfalt der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier kann sich die Natur selbstbestimmt entwickeln und schafft sich so natürliche Lebensräume. Das Ostufer der Müritz, des größten Sees in Norddeutschland, ist in einem 500 Meter breiten und 10 Kilometer langen Abschnitt Teil des Nationalparks, den jedes Jahr zwischen einer halben und einer Million Gäste zu Fuß und mit dem Fahrrad erkunden. Um für sie und für die eigenen Mitarbeiter den Naturraum zu erschließen, unterhält das Nationalparkamt Müritz ein Netz von Rad- und Wanderwegen. 

 


Schon seit 2005 liefert CEMEX im Auftrag des Nationalparkamts jedes Jahr mineralische Rohstoffe für die Wegeinstandhaltung für den Nationalpark Müritz.

(Foto: Nationalparkamt Müritz)

 

 

 

 

„Seit 2005 liefern wir im Auftrag des Nationalparkamts jedes Jahr mineralische Rohstoffe für die Wegeinstandhaltung“, erklärt Konrad Höppner, Werkleiter der CEMEX Kies Mecklenburg-Strelitz GmbH in der Region Nord-Ost. Pro Saison produziert das Kieswerk Neustrelitz-Steinwalde zwischen 2.000 und 4.000 Tonnen für den Neubau sowie die Erneuerung von Nationalparkwegen. Gefragt sind eine kombinierte Frostschutz- und Tragschicht der Korngruppe 0/45 mm für den Wegeunterbau, den die Mitarbeiter des Nationalparkamts auf das Planum aufbringen. Den Wegeoberbau bildet eine speziell rezeptierte und kornabgestufte Deckschicht der Korngruppe 0/5 mm für die unversiegelte Oberflächenherstellung. 

Die hohen Anforderungen an die Gesteinskörnung für den Unterbau sind unter anderem eine ausreichende Tragfähigkeit, hinreichende Wasserdurchlässigkeit, Frostbeständigkeit sowie Filterstabilität. Ebenso hoch sind die Anforderungen an die Deckschicht. „Die Herausforderung bei dieser Deckschicht-Rezeptur sind die konträren Anforderungen an das Material. Einerseits muss eine hohe Scherfestigkeit sowie Verdichtbarkeit für einen guten Oberflächenschluss erreicht werden. Andererseits müssen wir die bindigen Anteile möglichst gering halten, um eine hohe Wasserdurchlässigkeit für den Wasserabfluss zu gewährleisten. Beide Anforderungen haben zum Ziel, die ganzjährige Benutzung der Wege für Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten.“ sagt Andreas Klaus, stellvertretender Produktionsleiter Mineralische Rohstoffe der Region Nord-Ost.

Konrad Höppner ergänzt weiter: „Über allen spezifischen Materialanforderungen steht jedoch die Umweltverträglichkeit, also die Schadstofffreiheit des Baustoffes. Schließlich hat bei dieser offenen unversiegelten Bauweise die Erhaltung ökologisch wertvoller Wasserkreisläufe und Bodenfunktionen oberstes Gebot. Die mit dieser Bauweise einhergehende Wasserverdunstung verbessert unter anderem das bodennahe Kleinklima.“

Auch sollte sich die Deckschicht farblich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügen.  Daher setzt sich die Rezeptur aus verschiedenen gebrochenen und ungebrochenen Natursteinen des Mecklenburger Sanders zusammen. Den Natursteinbrechsand für die Deckschicht stellen die Mitarbeiter im Kieswerk Neustrelitz-Steinwalde aus Mecklenburger Überkorn her, welches sie in einem Brechprozess auf die erforderliche Korngröße bringen. Anschließend wird diesem ein gewaschener und klassierter Mecklenburger Natursand zugesetzt. Den letzten Produktionsschritt bildet das homogenisieren der Rezeptur.

Um die Materialanforderungen in jeder Hinsicht zu gewährleisten, überprüfen die Mitarbeiter im Kieswerk den gesamten Produktionsprozess und die Güte der hergestellten Materialien nach einem internen Qualitätsmanagement. Hierbei arbeiten sie eng mit den Kollegen der Abteilung Qualitätssicherung der CEMEX Deutschland AG zusammen. Darüber hinaus werden die produzierten Gesteinskörnungen von unabhängigen Sachverständigen regelmäßig fremdüberwacht. Nach Produktion der speziellen Baustoffgemische werden diese zeitnah eingebaut. Die Wegebauer des Nationalparkamts verwenden hierbei verschiedene Techniken. Zum Teil bringen sie die Baustoffe für den Unter- und Oberbau maschinell mit dem Fertiger oder Grader ein, an schwer erreichbaren Stellen auch von Hand. Die Einbaustellen liegen oft in schwierigem Terrain mit schwer befahrbarem Untergrund, mit dichtem Baumbestand am Wegesrand, mit engen kurvenreichen Zufahrtswegen: Die Fahrer der Allrad-Sattelkipper von CEMEX zeigen ihr ganzes Können, um möglichst nah an die Einbaustellen zu liefern.

Marcel Busch, Geschäftsführer der CEMEX Kies Mecklenburg-Strelitz GmbH und Regionalleiter der Region Nord-Ost, sagt abschließend: „Nicht nur in einem Nationalpark gilt es, möglichst behutsam und im Einklang mit der Natur zu agieren. Dass wir einen einmalig vorhandenen natürlichen Rohstoff gewinnen, um ihn an anderer Stelle einzubauen und somit der Natur zurückzugeben, zeigt die Wichtigkeit der im Grunde unentbehrlichen Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen. Es ist ein schön zu sehen, wie sich hier der Kreis schließt:  Zusammen mit dem Nationalparkamt Müritz leisten wir mit unserer Arbeit einen guten Beitrag, dass dieses einmalige Naturschutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern für diese und zukünftige Generationen zugänglich bleibt.“

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