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10 m hohe Doppelwände schützen Elsässer Wein
LÖSCHGRUPPE liefert massive Doppelwandelemente zum Brandschutz eines Weinlagers ins französische Colmar
Die Aufgabe der Baufirma Scherberich, Colmar, bestand darin, eine neue Weinproduktions- und -lagerhalle mit einer Brandschutzwand zu versehen, um den Neubau von einem unmittelbar benachbarten Gebäude abzugrenzen. Die ausführende Firma und der Bauherr, das Weingut Wolfberger, setzen dabei auf die Baustoffeigenschaften massiver Betonfertigteile: Die LÖSCHGRUPPE, ein spezialisiertes Tochterunternehmen der CEMEX Deutschland AG, lieferte Mitte Januar 30 Doppelwandelemente aus Beton C 25/30 in die Chemin de la Fecht. Der Transport aus dem Produktionswerk Bad Dürkheim ins zweieinhalb Stunden entfernte Elsass und das Aufstellen der Doppelwandelemente bedurfte einer besonderen Technik, denn außergewöhnlich hohe Bauteile waren gefordert: Zu 9,50 Meter Betonwand kam zusätzlich ein Überstand von 1,0 Meter langen Eisen am Wandfuß.
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Im Auftrag der französischen Baufirma Scherberich liefert die LöschGruppe 9,50 Meter hohe, 2,75 Meter breite Doppelwandelemente für eine Brandschutzwand nach Colmar im Elsass. |
Bettina Hoffmann, Leiterin der Technischen Abteilung der LÖSCHGRUPPE: „Mittlerweile ist es für uns nicht ungewöhnlich, ins europäische Ausland zu liefern. In Brumath bei Straßburg unterhalten wir beispielsweise ein Vertriebsbüro für unsere französischen Kunden.“
Der Ansprechpartner der LÖSCHGRUPPE in Frankreich H&H Composants Didier Helmstetter hatte den Auftrag vermittelt und die Bauteile für die Brandschutzwand geplant. Martina Voelker, Zeichnerin der LÖSCHGRUPPE, setzte die Vorgaben in Produktionspläne um. Exakt nach den Kundenanforderungen fertigte das Team um Produktionsleiter Peter Reith die Betonfertigteile und integrierte die 1,0 Meter langen Überstände in den Wandfuß. Auf der Baustelle dienten diese Eisen später dazu, die Fertigteile positionsgenau in einer Stahlmatte zwischen zwei vorbetonierten Fundamentstreifen zu verankern, da diese Elemente statisch gesehen einen Kragarm darstellten.
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Die Doppelwandelemente sind 30 cm stark. Sie werden nach der Montage mit Verfüllbeton ausgegossen. |
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Für die zehn Transportfahrten setzten die Lösch-Mitarbeiter Tieflader ein, auf dem sie die überhohen Bauteile auf der Seite stehend transportierten. Am Einbauort brachten sie die 7,5 Tonnen schweren Doppelwände mittels eines Drehgestells in die Senkrechte. Ein solches Drehgestell besteht aus zwei parallelen Stahlträgern und einer Drehachse, welche durch eine Aussparung in der Wand geführt wird. Für dieses Bauvorhaben hatten Betriebsleiter Volker Weidemann und Statiker Gerold Dasch eigens ein Drehgestell konzipiert und gebaut, dessen Drehpunkt sie wegen der unten aus den Bauteilen herausstehenden Eisen um einen Meter höher ansetzten als üblich. H&H leitete die Projektabwicklung und hatte den Sondervorschlag erarbeitet. Er beriet die ausführende Firma Scherberich bei der Montage.
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Die bis zu 7,5 Tonnen schweren Doppelwandelemente werden nach dem Transport mittels eines Drehgestells in die aufrechte Position gebracht. |
Zeit sparten der Fertigteillieferant und die Baufirma durch ein Schnellverfahren bei der Anlieferung der Doppelwandelemente. Die eingesetzten Tieflader waren mit hydraulischer Luftfederung ausgestattet. So konnten sie ein Gestell, in dem die Fertigteile während des Transports standen, auf der Baustelle absetzen, um darunter herauszufahren und schon vor der Montage die nächste Tour aufzunehmen.
Bettina Hoffmann: „Da die Wände dieser Halle besonders hoch sind, war auch eine besondere Konstruktion nötig, um sie anzuliefern und aufzustellen. Trotzdem zeigt sich hier der Vorteil der Fertigteilbauweise: Die ganze immense Brandschutzwand stand in Rekordzeit.“
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